Heracleum mantegazzianum, Riesenbärenklau

Heracleum mantegazzianum;
Riesenbärenklau, Herkulesstaude

Autoren: Andreas Regner, punga, zorro

Vor dieser Pflanze möchte ich ausdrücklich warnen: eine Ausbreitung in die Landschaft sollte m.E. nicht begünstigt werden. Der im 19 Jahrhundert durch Gärtner in Mitteleuropa verbreitete Doldenblütler ist sehr ausbreitungsfreudig. Ggf. würde ich an einer Kübelkultur überlegen (oder anderen Formen, die das Wurzelwachstum unter Kontrolle halten). Eine Aussamung sollte verhindert werden.
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rasen – anlage

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Rasenanlage und Sanierung

Autor: Hannes Birnbacher, Windhagen

Stand: 6. März 2001
Background: 10 Jahre, Reparaturen bis zu 50 qm
Ein Stück Rasen anzulegen, ist nicht schwer. Folgendes ist zu beachten.

Inhalt:

1. Zeitpunkt
2. Untergrund
3. Saatgut
4. Einsaat
5. Nach der Einsaat und Bild
6. Reparatur
7. Sanierung
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Stauden – Herzgespann

Leonurus cardiarca; Herzgespann, Löwenschwanz, Löwenschweif

Autor: Andreas Regner

Name: Die deutschen Namen rühren her von seiner pflanzenheilkundlichen Wirkung: Herzgespann. Bzw. kommt die andere Bezeichnung Löwenschweif oder Löwenschwanz von der Form der Blätter dieser Pflanze.

Habitus (Erscheinungsbild): Das Herzgespann ist eine Staude (also mehrjährig, nicht-verholzend). In Schleswig-Holstein ist sie wild nur sehr selten anzutreffen – Art der Roten Liste der gefährdeten Tier- und Pflanzenarten. Die Blüte ist recht unscheinbar: blassrosa Lippenblüttler, der z.B. von kleinen Hummelarten besucht wird.Aufrecht wachsende, vieltriebige Pflanze, die am Naturstandort Höhen von 100-150 cm erreicht. In der Gartenkultur sind auch Exemplare von 200 cm Grösse und höher keine Seltenheit. Wenn die Pflanze nicht in der direkten Konkurrenz zu anderen hohen Stauden steht oder mechanisch z.B. durch Äste gestützt wird, fällt sie zum Spätsommer/Herbst hin oftmals recht flach auseinander, wobei ein Teil der mittleren Triebe meist ihr aufrechtes Erscheinungsbild wahren.
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jauche – arten – meerrettich

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Amorica rusticana, Meerrettich

Autor: Ralf Gutzki

„Arznei“ für kranke Obstbäume:
Fast alle Obstgehölze haben unter verschiedenen Monilia-Pilzen zu leiden, wobei die Krankheit als Spitzendürre und Fruchtfäule in Erscheinung tritt.
– Bei der Spitzendürre werden die Triebe bis ins gesunde Holz zurückgeschnitten, dabei sollte man krankes Holz nicht unter dem Baum liegenlassen und nicht kompostieren. Befallene Früchte sorgfältig auspflücken, keine Fruchtmumien an den Bäumen hängenlassen, Fallobst auflesen und befallene Früchte vernichten. Man sollte Steinmehl in den Boden einarbeiten und gefährdete Bäume vorbeugend mit Schachtelhalmbrühe spritzen.
– Obstbäume, die schon an Spitzendürre erkrankt waren, zusätzlich mit Meerrettichbrühe in die Blüte spritzen. Dazu schneidet man 150 Gramm Blätter und Wurzeln klein und läßt sie 20 Minuten lang in fünf Liter Wasser kochen. Die Brühe kann man unverdünnt oder in einer Verdünnung von 1:1 anwenden. Unter den besonders anfälligen Kirschbäumen empfiehlt es sich, Meerrettich anzupflanzen.

Botanik – Einwanderungsproblematik

Die Killeralgen kommen – Überlegungen zur "Einwanderungsproblematik"

gregor dietrich

Von der "Thema"-Redaktion am 1. Juli (1997) medial aufbereitet, drang ein neues "Algenproblem" im Mittelmeer an die Öffentlichkeit. War die Victoriasee-Reportage über eine tatsächliche ökologische und soziale Katastrophe wenige Wochen zuvor sehr vereinfachend, so wurde der "Killeralge" Caulerpa taxifolia, die wohl ein ökologisches Problem mit durchaus auch einigen wirtschaftlichen Folgen darstellt, ihrer Wichtigkeit nach unverhältnismäßig viel Raum gegeben.
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jauche – arten – brennessel

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Urtica dioica, Grosse Brennessel

Brennesseljauche:
Autor: Ralf Gutzki
Eine universell einsetzbare Düngejauche entsteht aus Brennesseln. Man füllt einfach Brennesseln locker in ein Gefäß, bis es dreiviertel voll ist und füllt es dann bis knapp unter den Rand mit Wasser auf. Nach ein bis zwei Tagen beginnt die Gärung. Nach 14 Tagen – bei kühler Witterung etwas später – ist die Gärung abgeschlossen. Nun ist die Jauche gebrauchsfertig und kann verdünnt zum Angießen und Düngen aller Gemüse-, Obst- und Zierpflanzen verwendet werden.
Zum Angießen von Setzlingen nimmt man eine Konzentration von 1:20 (1 Teil Jauche, 20 Teile Wasser); zur Stärkung und Kräftigung wöchentlich einmal alle Pflanzen mit einer Konzentration von 1:50 gießen. Zur Bodenverbesserung im Frühjahr kann die Brennesseljauche unverdünnt ausgebracht werden.

Kaltwasserauszug:
Autor: Lutz Bojasch
– Gegen Blattläuse, Milben, Blattchlorose: 1 Kilogramm frische Blätter und Stengel auf 10 Liter
Wasser. 12 Stunden stehen lassen. Nicht verdünnen; übergiessen.

Gemüse – Kürbis

Eine Familie stellt sich vor: Kürbisgewächse

Autor: Gregor Dietrich

Informieren Sie sich darüber, was die Verwandtschaft des Kürbisses noch so alles zu bieten hat.

Die Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae) enthält ca. 120 Gattungen und 800 Arten. Meist sind es einjährige Kräuter oder Stauden, selten Halbsträucher oder ein kleiner Baum. Die meisten Arten ranken. Die Blüten sind meist eingeschlechtlich und gelb, grünlich, selten weiß und noch seltener rot gefärbt. Bitterstoffe sind in der Familie häufig und wurden bei den Kulturarten weggezüchtet. Die Familie wird in mehrere sogenannte Triben, Gattungsgruppen, unterteilt.
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