Bundestagswahl: Umweltschutzorganisation veröffentlicht Wahlkompass Umweltpolitik
Greenpeace veröffentlicht heute den Wahlkompass Umweltpolitik, in dem die Spitzenkandidaten der großen Parteien 21 Fragen aus sieben Themenbereichen der Umwelt- und Klimapolitik beantworten. Den Wählern werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Parteipositionen aufgezeigt. Denn in den wortreichen Wahlprogrammen der Parteien finden sie oft keine Antworten auf konkrete Fragen. Wie ernst ist es den Parteien mit dem Klima- und Umweltschutz? Sollen in Deutschland neue Kohlekraftwerke gebaut werden? Sollen die deutschen Atomkraftwerke länger laufen als vereinbart? Brauchen wir Gentechnik in der Landwirtschaft? Muss es auf Autobahnen ein Tempolimit geben? Greenpeace stellt Spitzenkandidaten auf den Prüfstand weiterlesen
Kategorie: Meere
Meer, Meere.
Niederschlagsquelle wandert nordwärts
Die ergiebigste Niederschlagsquelle der Welt verschiebt sich zunehmend nach Norden. Das kann fatale Folgen für eine Milliarde Menschen haben. Sie sind von diesen Niederschlägen abhängig, da es in diesen Regionen an Grundwasser mangelt.
Der äquatornahe Regengürtel, von einer wenige hundert Kilometer breiten Tiefdruckrinne genährt und als Innertropische Konvergenzzone (ITCZ) bezeichnet, versorgt in den Tropen und Subtropen über eine Milliarde Menschen mit Wasser. In manchen Gebieten fallen bis zu 4 Meter Niederschlag pro Jahr. Ausserdem beeinflusst dieses Regenband weltweit die atmosphärische Zirkulation. Niederschlagsquelle wandert nordwärts weiterlesen
Ölkatastrophe nach Frachterunglück in Norwegen
Ölteppich in Langesund kann zur Katastrophe für die empfindlichen Schären werden
Berlin – Das Frachtschiff „Full City“ mit wahrscheinlich mehr als 1100 t Schweröl an Bord ist bei Langesund in einem empfindlichen Gebiet auf Grund gelaufen. Der WWF Norwegen meldet bereits erste Funde von Schweröl und verölten Vögeln an der Küste.
Die „Full City“ lief in der Nähe des Vogelschutzgebiets „Lille Såstein“ auf, das in dieser Jahreszeit nicht betreten werden darf. „Das kann für die Seevögel in diesem Gebiet tödlich sein“, erklärt Stephan Lutter, Experte des WWF Deutschland für Meeresschutzgebiete. Das Schutzgebiet dient als Brutplatz für viele Vogelarten wie Flussseeschwalben, Mittelsäger, Austernfischer und Brandenten. Durch das Unglück sind auch dort angesiedelte Seevögel wie Eiderenten, Silbermöwen und Sturmmöwe bedroht. Ölkatastrophe nach Frachterunglück in Norwegen weiterlesen
1. August 2009: Tag des offenen Welterbes bei der Schutzstation Wattenmeer
Die schnellste Schnecke der Welt ist hier genauso zu Hause wie der Zugweltmeister unter den Seevögeln. Zwölf Millionen Vögel rasten jedes Jahr im Wattenmeer und suchen auf den weiten Wattflächen nach Nahrung. Über 20.000 Tier- und Pflanzenarten bevölkern Salzwiesen, Priele, Sand- und Schlickflächen. Deshalb bietet die Schutzstation Wattenmeer zum „Tag des offenen Welterbes“ am 01.08.09 in ihren Stationen von Sylt bis zur Elbmündung ein besonderes Veranstaltungsprogramm. 1. August 2009: Tag des offenen Welterbes bei der Schutzstation Wattenmeer weiterlesen
Anamurs Schildkrötenbabies ohne Schutz
Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. befürchtet Massensterben junger Meeresschildkröten.
Am bedeutendsten Eiablagestrand der Unechten Karettschildkröte(Caretta caretta) in der Türkei fehlen dringend benötigte Schutzmaßnahmen. Kurz vor Beginn der Schlupfzeit von zehntausenden, kleinen Schildkrötenbabies verhindern die Provinzbehörden den Einsatz freiwilliger Helfer und die Umsetzung eines effektiven Schutzkonzeptes. Doch ohne Schutz werden nur wenige Schildkrötenbabies überleben. Anamurs Schildkrötenbabies ohne Schutz weiterlesen
Bilanz über die im Sommer 2008 versenkten Steine vor Sylt
Die von Greenpeace-Aktivisten vor Sylt versenkten Steine schützen die Artenvielfalt vor zerstörerischen Fischereimethoden. Dies geht aus einem heute veröffentlichten Gutachten hervor. Im August 2008 hatten Aktivisten 320 Naturfelsen zum Schutz vor der Schleppnetz-Fischerei am Sylter Außenriff versenkt. Bilanz über die im Sommer 2008 versenkten Steine vor Sylt weiterlesen
Der Klimakiller der Saison: Raumklimageräte belasten Stromrechnung und Umwelt
Umwelt- und Verbraucherschützer warnen vor stromfressenden Raumklimageräten – Klimageräte kosten bis zu 300 Euro Strom im Jahr – Rund 40 Prozent der Geschäfte missachtet Kennzeichnungspflicht und informiert Verbraucher schlecht oder gar nicht über Stromkosten und Energieeffizienz – Der heiße Tipp: Lüften statt zahlen! Der Klimakiller der Saison: Raumklimageräte belasten Stromrechnung und Umwelt weiterlesen