Möbelkraft will in Kiel alle Armengärten vernichten

Kiel: Protestplakat gegen Stadtgrün-Verkauf durch SPD und Grüne
Kiel: Protestplakat gegen Stadtgrün-Verkauf durch SPD und Grüne
Gestern habe ich dazu schon einen kurzen Hinweis gegeben, heute gibt es mehr:
Spiegelung einer Seite von möbelmachtamwestring.de
Der Inhalt dürfte nächste Woche für ausreichend Gesprächsstoff in Kiel sorgen…

Möbel Kraft: „Das gesamte Kleingartengelände von 17ha wird vernichtet!“

Am 4.1. 12 hatte der Vorstand des Kleingärtnervereins KGV 1897 e.V. Besuch von Möbel Kraft. Dabei wurde gesagt, dass (wahrscheinlich) sämtliche Kleingärten der Anlagen Prüner Schlag und Brunsrade vernichtet werden sollen. Auszüge aus der Gesprächsmitschrift:

* Die 17 ha große Fläche wird gekauft, auch wenn nur 11.5 ha gebraucht werden, der F-Plan wird also das gesamte Gelände umfassen.
* Alle 337 Kleingärten werden aufgekündigt. Es soll somit allen Pächtern im Prüner Schlag und in der Brunsrade gekündigt werden.
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Kiel: Grüne verkaufen Stadtgrün

Kiel: Protestplakat gegen Stadtgrün-Verkauf durch Grüne und SPD
Kiel: Protestplakat gegen Stadtgrün-Verkauf durch Grüne und SPD
Occupiertes Grünen-Schild in Kiel: Protest gegen den Ausverkauf des Stadtgrüns. Gefunden im OccupyKiel-Camp am Kleinen Kiel. Die kontinuierliche Vernichtung städtischer Grünflächen ist in Kiel mittlerweile ein großes Thema: Möbel Kraft ist dabei nur die Spitze des Eisbergs. Dort allein sollen 17 Hektar Kleingartenfläche für den Investor fallen.
Gerücht, das in Kiel kursiert: Vertreter von Möbel Kraft (Krieger) sollen gegenüber den Kleingärtnern erklärt haben, dass Möbelkraft sämtliche Gärten abreissen will. In der öffentlichen Diskussion wurde bisher immer behauptet, dass eine Teilfläche ausgespart würde. Wenn das Gerücht stimmt sollte die politische Diskussion im Kieler Rat erneut geführt werden – wurden dann dort doch Beschlüsse unter völlig falschen Annahmen getroffen.

Kiel 19.1.2012: Schluss mit Schlussverkauf – Aktion Möbelkraft NIE!

Kiel macht Grün weg!
Rathaus umzingeln – Ausverkauf beleuchten

Möbelkraft Kiel - Protestleuchten im Dezember 2011
Möbelkraft Kiel - Protestleuchten im Dezember 2011

– wir werden mehr und machen weiter!
…so ungefähr wird nächste Woche ein gemeinsames Flugblatt zahlreicher Kieler Gruppen aufrufen.

Am Donnerstag, 19.1.2012 findet um 17.30 Uhr auf dem Rathausplatz in Kiel eine Protestveranstaltung gegen den Ausverkauf des Stadtgrüns statt. Hauptaufreger ist dabei die geplante Vernichtung von 17 Hektar Kleingärten (Prüner Schlag / Brunsrade) am Westring bzw. Hasseldieksdammer Weg. Der Möbelkonzern Krieger / Möbel Kraft will Ikea wirtschaftlich angreifen und dafür die historischen Armengärten Kiels (eines der ältesten deutschen Kleingartengebiete!) zerstören.
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Kiel: Skandalträchtig – wer gewinnt durch eine Möbel-Kraft-Ansiedlung?

17 Hektar Kleingarten für Möbel-Kraft
17 Hektar Kleingarten für Möbel-Kraft
Argumente gegen die Zerstörung des Prüner Schlages
Im heutigen Ausverkaufsangebot finden Sie u.a.: (Auswahl)
Demokratie
Kleingärten, Kultur
Natur und Umwelt
Stadtplanung
Verkehr, Wirtschaft

Außerdem: Protest, Beratung in Ratsversammlung und Ausschüssen, Textdokumentation
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Kundgebung gegen Zerstörung des Kieler Innenstadt-Grüngürtels

Kundgebung gegen Möbel-Kraft
Kundgebung am Kieler Rathaus
Unbeeindruckt von der Kundgebung gegen die geplante Ansiedlung der Firma Möbel-Kraft (Krieger) im innenstadtnahen Kieler Grüngürtel beschloss die Kieler Ratsversammlung eine Grundsatzentscheidung für die Ansiedlung des Möbelkonzerns. Während in der Grundsatzdebatte FDP und CDU sich noch (wahltaktisch) zierten, zogen sie bei der förmlichen Einleitung des Bebauungsplanverfahrens und der Änderung des Flächennutzungsplanes einmütig mit.
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Kiel: Gewerbegebiet Russeer Weg zerstört Biotope

Wildwest in Kiel-Russee und ein Bürgermeister namens Hase
Inmitten von Wohngebieten, die nur durch eine relativ schmale Straße erschlossen sind, soll auf 4 ha am Russeer Weg in Hasseldieksdamm ein Gewerbegebiet entstehen.
Die Fläche in einer ehemaligen Kiesgrube konnte sich 40 Jahre lang entwicklen, und es entstanden Biotope, die nach dem Landesnaturschutzgesetz gesetzlich geschützt und dementsprechend im Landschaftsplan dargestellt sind.
Die Idylle fand ein jähes Ende. Bäume wurden gefällt und das Erdreich wurde ausgehoben und von 40 Tonnern weggefahren. AnwohnerInnen begannen sich zu fragen: Dürfen die das so einfach? Ihre Nachfragen ergaben: Nein, dürfen sie nicht.
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Bundesamt für Strahlenschutz über radioaktive Partikel in Mitteleuropa

Textdokumentation, Stand 23.3.2011 Zu Meldungen über radioaktive Partikel in Mitteleuropa erklärt das Bundesamt für Strahlenschutz: Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) erwartet, dass in den nächsten Tagen erstmals geringe Spuren von Radioaktivität in der Atmosphäre gemessen werden können, die auf den Reaktorunfall in Fukushima in Japan zurückzuführen sind. Die Radioaktivität wird aufgrund ihrer Zusammensetzung auf die Reaktorkatastrophe in Japan zurückzuführen sein. Sie wird jedoch keine gesundheitliche Gefährdung für die Menschen und die Umwelt in Deutschland und Europa darstellen und ein Vielfaches unterhalb der natürlichen gemessenen Strahlenbelastung liegen. Während die aus dem Kernkraftwerk in Fukushima austretende Radioaktivität gravierende Auswirkungen auf Menschen und Umwelt in der Region hat, nimmt sie auf dem Weg nach Europa sehr stark ab.
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