Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein Aus einheitsgrüner Wiese wird blütenbunter Weidewald – Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein entwickelt „Herr der Ringe“-Landschaft im Stiftungsland Jerrishoe
Dort wo bis vor einer Woche noch einheitsgrünes Weidegras wuchs, entsteht jetzt ein vielfältiger Lebensraum. Mitten im Stiftungsland Jerrishoe nur einen Steinwurf vom Modellflugplatz entfernt im Kreis Schleswig-Flensburg entwickelt die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein Stück für Stück eine rund zehn Hektar große Fläche wieder zu einem sogenannten Hudewald weiter – einer alten, fast vergessenen Kulturlandschaft aus lichten Bauminseln, Weideflächen und wildblühenden Wiesen. Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein entwickelt Weidewald in Jerrishoe weiterlesen
Pressemitteilung des BUND S-H Angriff auf den Naturschutz
+++ BUND SH: Forderung nach Jagd auf Nonnengänse ist ein Angriff auf den Naturschutz
+++ Entschädigungen gegen Fraßschäden sinnvoll
+++ Konstruktive Zusammenarbeit von Naturschutz und Landwirtschaft zur Abmilderung der Biodiversitätskrise notwendig BUND lehnt Bejagung der Nonnengans in S-H ab weiterlesen
Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein Wenn ein Ostsee-Strand zum Kinderzimmer wird – Zäune schützen jetzt seltene Vogel-Eier im Stiftungsland Oehe-Schleimünde
Zwischen Steinstrand und weitem Ostseehorizont liegt die Halbinsel Oehe-Schleimünde. Diese Strandwall-Landschaft, ist allein für die gefiederten Schönheiten wie Säbelschnäbler, Zwergseeschwalbe, Austernfischer und viele andere seltene Küstenvögel reserviert. Sie ist absolut einzigartig und eins der wenigen Vogelparadiese in Schleswig-Holstein. Mitten in dieses atemberaubend-schönen Panorama aus einsa-mem Steinstrand – es ist das ganze Jahr über gesperrt und damit nahezu frei von menschlicher Störung – und glitzernder Ostsee, sind in diesen Tagen neue Zäune gestellt worden. Unscheinbar aber für die seltenen Küstenvögel überlebenswichtig. Zäune schützen seltene Vogel-Eier in Oehe-Schleimünde weiterlesen
Dünen an der Ostseeküste bei NoerPressemitteilung des BUND S-H Zwei Jahre Aktionsplan Ostseeschutz: Wichtige Impulse, vieles unverbindlich, Umsetzung offen
– Naturschutzverbände ziehen Bilanz – Erste Meilensteine erreicht: Ostseebeiräte, wissenschaftlicher Beirat, Beteiligungsverfahren zu Schutzgebiets-Verordnungen – Verbindliche Ziele zur Reduktion des Nährstoff-Eintrags in die Ostsee fehlen – Räumung der Munitions-Altlasten stockt Zwei Jahre Aktionsplan Ostseeschutz weiterlesen
Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein Kein Ostern ohne Eier – warum Vogel-Eier in Schleswig-Holstein jetzt besonderen Schutz brauchen
Wenn in diesen Tagen die Natur erwacht, sind viele Vögel hierzulande schon mitten in der Familienplanung. In den Nestern auf den Küstenwiesen mit Weitblick, den kleinen Mulden am Steinstrand oder auch an den flachen Gewässern liegen jetzt klein gesprenkelte Eier – der Anfang neuen Lebens. Doch diese fragilen Anfänge brauchen sichere Orte. Genau dafür setzt sich die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein ein. Zäune für Schutz der Eier seltener Vogelarten in Schleswig-Holstein weiterlesen
Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein Sie machen blau und blubbern um die schönsten Moorfrosch-Damen im Teich – Moorfrösche in Schleswig-Holstein sind bereit zur Paarung
Es ist ein kleines Wunder der Natur: Kaum sind die Moorfrosch-Männchen paarungsbereit, färben sie sich leuchtend blau – um die schönste Moorfrosch-Dame im Teich für sich zu gewinnen. In diesen Tagen rechnen unsere Amphibien-Expert*innen mit den ersten Exemplaren, die “blau machen“.
„Es gab in diesem Frühjahr einen sehr sprunghaften Wechsel zwischen eisigem Winter und mildem Frühling. Deshalb ist es schwer genau vorherzusagen, wann die Jungs blau werden, und mit ihren Lockrufen beginnen“, erklärt Amphibien-Experte Hauke Drews. „Sie wachen aus der Winterstarre auf, sobald es mehrere milde Nächte in Folge gibt“, sagt er. Diese Zeit beginne jetzt. Normalerweise beginnen die Frösche, Kröten und Unken Mitte bis Ende März mit ihrer Wanderung zu ihren Geburts- und damit auch Paarungsgewässern, jetzt sind die meisten von ihnen zehn bis vierzehn Tage früher dran.
Kurzer Weg ins Liebesglück
Da Moorfrösche im Moor überwintern, haben sie es nicht weit bis zu ihren Laichgewässer. „Sie fallen aus dem Bett gleich in den Teich, färben sich und rufen“, witzelt Drews. Für menschliche Ohren kling ihr Gesang eher wie ein leises Blubbern oder Gurgeln – „es klingt ein bisschen so, als würde man eine leere Flasche unter Wasser halten.“ Bei den Weibchen kommt dieser Sound jedoch bestens an. Die Paarungszeit beginnt.
Erfolgsgeschichte mit Verantwortung
Anfang der 90er Jahre galt der Moorfrosch noch als gefährdet (Rote Liste 3). Dank zahlreicher Wiedervernässungen der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein überall im Land ist er inzwischen auf die Vorwarnliste hochgerutscht – eine erfreuliche Entwicklung. Doch für Drews und sein Team ist das kein Grund, nachzulassen. Auch Knoblauch-, Kreuz- und Wechselkröte, Kammmolch, Laubfrosch und Rotbauchunke brauchen passende Lebensräume. Jede Art stellt eigene Ansprüche – und genau dafür setzt sich das Amphibien-Team landesweit ein.
DosenmoorHeute sind Moorfrösche wieder an vielen Orten zu Hause: etwa im Dosenmoor bei Neumünster, in der Eider-Treene-Sorge-Niederung mit dem Wilden Moor bei Schwabstedt und dem Hartshoper Moor, im Dellstedter Birkwildmoor im Kreis Dithmarschen, im Großen Moor bei Dätgen im Kreis Rendsburg-Eckernförde, im Jardelunder Moor oder in der Oberen Altsterniederung.
So groß die Begeisterung auch ist: Wir bitten alle Naturfreund*innen, während der Paarungszeit auf den Wegen zu bleiben, um die Tiere nicht zu stören.
Pressemitteilung von BUND und NaBu Petition für den Igelschutz
+++ Landtagspetition von BUND und NABU fordert landesweites Nachfahrverbot von Mährobotern und weitere Maßnahmen zum Schutz von Igeln
+++ Igel durch Lebensraumverlust und Umweltgifte schon jetzt auf der Roten Liste Petition für den Igelschutz weiterlesen