Weiträumige Absperrungen im Neuen Botanischen Garten Kiel

Haupteingang des Neuen Botanischen Garten Kiel
Haupteingang des Neuen Botanischen Garten Kiel
Die Freude am gestrigen Ausflug in den Neuen Botanischen Garten Kiel war etwas getrübt. Nicht, weil die Schaugewächshäuser wegen des Corona-Virus derzeit geschlossen sind. Das ist schon seit einiger Zeit so, auf der Website angekündigt und nach meiner Meinung auch sinnvoll.
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Friedrichsorter Strand einen Tag nach der Sturmflut

Strandabschnitt in Friedrichsort nach dem Hochwasser
Strandabschnitt in Friedrichsort nach dem Hochwasser
Die vergleichsweise milde Sturmflut an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste am 14. Oktober hatte ihren Höchststand in den Abend- und Nachtstunden. Das Foto zeigt einen Teil des Strandes in Kiel-Friedrichsort in den späten Nachmittagsstunden des 15. Oktober.
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Austrocknender Teich im Vieburger Gehölz

Austrocknender Teich im Vieburger Gehölz
Austrocknender Teich im Vieburger Gehölz
Auch in diesem Jahr können die Niederschläge die Bodentrockenheit durch die beiden letzten Dürrejahre nicht ausgleichen. Auch Gewässer fallen trocken oder haben einen extrem niedrigen Wasserstand wie dieser Teich im Vieburger Gehölz, dessen Normalhöhe am Überlauf zu erkennen ist.
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Joseph Freiherr von Eichendorff: Nachtigall

Joseph Freiherr von Eichendorff:

Nachtigall

Nach den schönen Frühlingstagen,
Wenn die blauen Lüfte wehen,
Wünsche mit dem Flügel schlagen
Und im Grünen Amor zielt,
Bleibt ein Jauchzen auf den Höhen;
Und ein Wetterleuchten spielt
Aus der Ferne durch die Bäume
Wunderbar die ganze Nacht,
Daß die Nachtigall erwacht,
Von den irren Widerscheinen,
Und durch alle sel’ge Gründe
In der Einsamkeit verkünde,
Was sie alle, alle meinen:
Dieses Rauschen in den Bäumen
Und der Mensch in dunklen Träumen.

Paul Zech: Abgeräumter Park

Paul Zech
(* 19. Februar 1881 † 7. September 1946)

Abgeräumter Park

Alle Dächer ducken sich, vor dem gestrengen Wind
und noch einmal hat die Sonne einen Regenschauer
überstanden und bestrahlt ein elendes Proletenkind
und den kranken Efeu an der Kirchhofsmauer.
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August Stramm: Gewitter

August Stramm
(* 29. Juli 1874 † 1. September 1915)

Gewitter

Schwarz fletscht in Weiß
Die blauspielfrohen Dünste starren hagelgelb.
Helle flackert
Täubt zu Boden.
Wüten
Steinigt
Schlossen!
Tottoll krallet um die Nacht.
Matt aufadert Blau das Recken
Bebet bäumet
Wuchtet
Hebt sich
Stemmt die Fäuste
Hartscharfkantig
Schellet Wolken
Hellet Ängste
Steht und streckt sich
Packt das Gurgeln
Und zerwürgt es
Nach ihm stürzend
Sich verbeißend
Kollernd rollend
In
Die
Leere!
Augen
Schleiern auf und schluchzen!
Tränen
Wellen
Lösen
Schrecken!
Lichter
Grellen
Hoch im Bogen!
Klänge
Schwingen
Freie
Starke
Sonnsiegklänge!

August Stramm: Mairegen

August Stramm
(* 29. Juli 1874 † 1. September 1915)

Mairegen

Der Himmel hängt auf dem Pferderücken
Tropfen um Tropfen
Blankt
Das Fell!
Die Hufe streichen Ungeduld
Das Maul fetzt Schaum!
Zack
Zackelt der Trott die flackrigen Sehnen
In Zügel klammert die Nässe und Stemmt!
Hoch rammt der Kopf
Und stäubet Nebel!
Zack Zack
Zack Zack
Die Pfützen kreisen
Zack Zack
Zack Zack
Die Tropfen schleifen
Zack Zack
Zack Zack
Das Wittern streicht am Boden
Schritt um Schritt!
Die Erde schwült
Die Schwüle gleißt!
Mein Pferd und ich
Zerdampfen
In
Himmel und Düsen!