UN-Klimaverhandlungen in Bonn gehen in die 3. Runde

Delegierte müssen Verantwortung übernehmen
Berlin – Vom 10. bis 13. August treffen sich in Bonn die Delegierten aus rund 190 Staaten für eine weitere Runde der UN-Klimaverhandlungen. Wenn die Verhandlungen keine Fortschritte machen, wird es nach Ansicht des WWF schwer, bei den anstehenden Treffen auf der UN-Vollversammlung in New York und dem G20-Gipfel in Pittsburgh handfeste Ergebnisse und finanzielle Verpflichtungen für den Klimaschutz zu erreichen. UN-Klimaverhandlungen in Bonn gehen in die 3. Runde weiterlesen

Klimacamp auf der Krim beginnt

Am 7. August hat das Öko-Camp in Sewastopol offiziell begonnen. Erste Aktionen haben bereits stattgefunden.
Seit Freitag steht das Öko-Camp im Süden Sewastopols. Es richtet sich gegen den Bau eines Kohle-Terminals im Norden der Stadt am Schwarzen Meer, wo mehrere Millionen Tonnen Kohle pro Jahr von der Bahn aufs Schiff und umgekehrt verladen werden sollen. Ausführliche Hintergründe dazu findet Ihr in dem verlinkten indy-Artikel vom Juli. Das Camp richtet sich gegen die Belastung der Bevölkerung durch die zu erwartenden Lärm- und Kohlestaubemissionen, die Zerstörung der Ökologie der ganzen betroffenen Bucht durch die Ausbaggerung eines Tiefseehafens und generell die Schädigung des Klimas durch die fortgesetzte Nutzung fossiler Brennstoffe. Klimacamp auf der Krim beginnt weiterlesen

LNV Ba-Wü legt Waldpapier vor: Der Weg zum naturnahen Wald

Wald leidet unter Dominanz wirtschaftlicher Ansprüche
Der Landesnaturschutzverband Baden Württemberg e. V. (LNV) reklamiert, dass im Land die nach dem Naturschutzgesetz festgelegte „gute fachliche Praxis“ für die Waldbewirtschaftung immer noch nicht definiert ist. Weder seien bisher die Pflichten für Waldbesitzer ausreichend beschrieben noch böten Förderprogramme Anreize für den Artenschutz. So wundere es nicht, dass auch im Wald das Artensterben weiter voranschreite. Mit seinem Positionspapier „Der Weg zum naturnahen Wald“ möchte der LNV nun Vorschläge zur Konkretisierung dieser Vorschriften leisten. LNV Ba-Wü legt Waldpapier vor: Der Weg zum naturnahen Wald weiterlesen

Bunte Mischung statt monotonem Mais

Projekt unter Leitung der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau sucht nach Alternativen zum Mais bei der Erzeugung von Biogas
Veitshöchheim: Erneuerbare Energien stehen derzeit im Fokus der aktuellen Klimapolitik und des Umweltschutzes. Der Anteil regenerativer Energien beim Endverbrauch in Deutschland soll bis zum Jahr 2020 auf 18 Prozent wachsen. Dies wird nur zu erreichen sein, wenn auch der Einsatz von Biomasse zur Erzeugung von Biogas zunimmt. Doch der verstärkte Anbau nachwachsender Rohstoffe, vor allem von Mais, führt aus Sicht des Naturschutzes zu Konflikten. Daher erforscht die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) zusammen mit Partnern aus Jagd und Naturschutz in dem Projekt „Energie aus Wildpflanzen“ Alternativen zum Maisanbau. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass Wildpflanzen in ökologischer und ökonomischer Hinsicht ein großes Potential für die Biogaserzeugung haben. Bunte Mischung statt monotonem Mais weiterlesen

Klimaschützende Mangrovenwälder sind stark bedroht

Radolfzell: Weltweit gehen die Mangrovenwälder dramatisch zurück. Da die dichten Mangrovengürtel wie Wellenbrecher wirken und so die Bewohner der Küstenregionen vor Flutkatastrophen schützen, kann diese negative Entwicklung verheerende Auswirkungen haben. Darüber hinaus binden diese einzigartigen Küstenwälder große Mengen klimaschädliches Kohlendioxid und bieten durch ihr dichtes Blätterdach und die meterhohen Luftwurzeln zahlreichen Fischarten und anderen Tieren eine ideale Kinderstube. „In den letzten 100 Jahren wurden fast 50 Prozent der Mangrovenwälder zerstört“, so Udo Gattenlöhner, Geschäftsführer des Global Nature Fund (GNF). „Sie werden als illegale Müllkippen missbraucht oder in Ölpalm- und Bananenplantagen umgewandelt“. Klimaschützende Mangrovenwälder sind stark bedroht weiterlesen

Vattenfall-Sitz mit Protestmails wegen Klagen gegen KlimaschützerInnen plakatiert

CO2 - CCS als Sackgasse
CO2 - CCS als Sackgasse
Der Sitz von Vattenfall in der Berliner Zinnowitzer Straße wurde in der Nacht zu heute von Unbekannten mit Protestmails plakatiert, mit denen tausende Bürgerinnen und Bürger den Konzern im Rahmen der Aktion “ausgekohlt” aufgefordert hatten, Strafanzeigen gegen KlimaschützerInnen zurückzuziehen. Am Freitag stehen im Hamburg erneut drei AktivistInnen vor Gericht, denen wegen der Besetzung der Baustelle des Kohlekraftwerks Moorburg im August 2008 Hausfriedensbruch vorgeworfen wird. Vattenfall-Sitz mit Protestmails wegen Klagen gegen KlimaschützerInnen plakatiert weiterlesen

DUH: Konjunkturpaket II: Länder sollen Grundgesetzänderung gezielt für Zukunftsinvestitionen nutzen

Grundgesetz-Änderung im Rahmen des Konjunkturpakets II ermöglicht Förderung außerhalb der Bundeskompetenz – Deutsche Umwelthilfe kritisiert in weiten Teilen richtungslose Finanzspritzen – Aufruf an die Länder, jetzt die Gestaltungsfreiheit für Zukunftsinvestitionen in Klimaschutz und Energieeffizienz zu nutzen – Sinnvolle Maßnahmen wie Green IT kommen bisher zu kurz DUH: Konjunkturpaket II: Länder sollen Grundgesetzänderung gezielt für Zukunftsinvestitionen nutzen weiterlesen