Bundesweite Anti-Atom-Demo am 5.9. in Berlin: Bus- oder Zug-Ticket reservieren!

Anti-AKW-Demo Berlin 5.9.2009
Anti-AKW-Demo Berlin 5.9.2009
Aus ganz Deutschland fahren Busse und Sonderzüge zur großen Anti-Atom-Demonstration am 5. September in Berlin. Reservieren Sie sich schon jetzt ein Ticket für die Fahrt nach Berlin! Dies erleichtert den Organisatoren vor Ort die Planung. Wo in Ihrer Nähe Busse oder Sonderzüge abfahren, finden Sie auf einer Karte. Bis Mittwoch entscheidet sich, ob aus Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ein Sonderzug nach Berlin fährt. Bis dahin müssen 340 Tickets verkauft sein. Wenn Sie von dort kommen, reservieren Sie sich doch schnell Ihr Ticket! Nähere Info hier.

RWEs Pläne für bulgarisches AKW stehen vor dem Aus

Atomkraft - Nein Danke
Atomkraft - Nein Danke
Die Anzeichen verdichten sich, dass die neue bulgarische Regierung von dem Bau des Risiko-AKW Belene abrückt. Sowohl der bulgarische Energieminister Traikov als auch der Finanzminister Djankov äußerten sich in den vergangenen Tagen äußerst kritisch zu Belene. Djankov kündigte bereits Ende Juli an, dass Belene zu 80 Prozent gestoppt werden würde. Er sagte wörtlich: „Ich sehe keine ökonomische Grundlage für dieses Projekt. Selbst wenn wir private Investoren finden, wird das Belene Nuklearprojekt nicht profitabel sein.“ Auch der bulgarische Premierminister Borissov sagte in einem Interview mit der Sofia Nachrichtenagentur: „In Bezug auf Belene, sprechen wir über Ausgaben von Milliarden Leva. Dies ist kein Obst- und Gemüsemarkt, es sind öffentliche Mittel über die wir entscheiden werden. Ich werde nicht zulassen, dass sich irgendjemand auf Kosten Bulgariens und der Umwelt bereichert.“ Heute berichtet auch die Financial Times Deutschland, dass das Projekt kurz vor dem Aus stehe. RWEs Pläne für bulgarisches AKW stehen vor dem Aus weiterlesen

Robin Wood-Floß am Ziel in Passau

Atomkraft - Nein Danke
Atomkraft - Nein Danke
Anti-Atom-Tour führte von Schweinfurt nach Passau
Nach 450 Kilometern quer durch Bayern ist die ROBINA WALD am Samstage um 16.00 Uhr in Passau eingetroffen. Die Tour, die am 8. Juli in Schweinfurt gestartet war, hatte zum Ziel, Menschen für den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie zu gewinnen. Robin Wood-Floß am Ziel in Passau weiterlesen

A-Moll gegen A-Müll

Gorleben soll leben
Gorleben soll leben
Als Höhepunkt der „Lebenslaute“-Anwesenheit im Wendland fand am gestrigen Samstag eine musikalische Besetzung des Erkundungsbergwerks in Gorleben statt. Bereits seit Dienstag hatten die Musiker in einem Camp in Gedelitz gemeinsam geprobt und sich auf ein Konzert in der Dannenberger St. Johanniskirche am gestrigen Abend und die heutige Abschlussaktion vorbereitet.Mit der Kombination von Zivilem Ungehorsam und überwiegend klassischer Musik machen die „Lebenslaute“ schon seit mehr als zwanzig Jahren auf gesellschaftliche Missstände aufmerksam. Die Initiative besteht aus politisch aktiven Musikern aus dem ganzen Bundesgebiet. A-Moll gegen A-Müll weiterlesen

Fünf von 9 Experten waren gegen Gorleben

Anti-AKW-Demo Berlin 5.9.2009
Anti-AKW-Demo Berlin 5.9.2009
“Wer die Ergebnisse der Erkundung in den 80er Jahren ernsthaft studiert, kommt zu dem Ergebnis, Gorleben hätte längst aufgegeben werden müssen.” – Drei Wochen vor dem Treck der Bauern nach Berlin zur Anti-Atom-Demo am 5. September lebt die Debatte um die Wahl Gorlebens als Standort für ein “Nukleares Entsorgungszentrum” vor 32 Jahren wieder auf. Vor allem die Eignung des Salzstocks Gorlebens als Deponie für hochradioaktive Abfälle ist äußerst umstritten.
Als “zweite Wahl” bezeichnet der Geologe Gerd Lüttig Gorleben, die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) geht einen Schritt weiter: “Wer die Ergebnisse der Erkundung in den 80er Jahren ernsthaft studiert, kommt zu dem Ergebnis, Gorleben hätte längst aufgegeben werden müssen.” Fünf von 9 Experten waren gegen Gorleben weiterlesen

BUND-Studie: Laufzeitverlängerungen von AKW erhöhen Störfallrisiko massiv.

Krümmel bleibt aus!
Krümmel bleibt aus!
BUND fordert sofortiges Abschalten der ältesten Atomkraftwerke
Berlin: Nach einer heute veröffentlichten Studie des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) erhöhen längere Laufzeiten für alte Atomkraftwerke deutlich das Störfallrisiko. Betroffen seien besonders die Atomkraftwerke Brunsbüttel, Isar 1, Philippsburg 1, Krümmel, Neckarwestheim, Unterweser, Biblis A und Biblis B. Diese Reaktoren erfüllten nicht die modernen Sicherheitsstandards, auch dann nicht, wenn sie nachgerüstet würden. Alterungseffekte wie Materialverschleiß seien kaum zu kontrollieren und ein massives Sicherheitsproblem. Die Forderung von CDU, CSU und FDP nach Laufzeitverlängerungen gerade für die störanfälligen Reaktoren bezeichnete der BUND als Skandal. BUND-Studie: Laufzeitverlängerungen von AKW erhöhen Störfallrisiko massiv. weiterlesen

Merkel wusste seit 1996 von Atommüll-Risiken der Asse

Atomkraft - Nein Danke
Atomkraft - Nein Danke
Greenpeace fordert Parlamentarischen Untersuchungsausschuss des Bundestages
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) war schon vor 13 Jahren über eine mögliche radioaktive Verseuchung des Trinkwassers durch das Atommüllager Asse II informiert. Dies geht aus einem Greenpeace vorliegenden Schreiben des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) an das Bundesumweltministerium aus dem Jahr 1996 hervor. Die Untersuchungen des BfS zeigen auf, dass die Lagerung von Atommüll in Salzstöcken mit erheblichen Sicherheitsrisiken verbunden ist. So würde ein Voll-Laufen der Asse mit Wasser zu einer 100-fach über den zulässigen Grenzwerten liegenden Strahlenbelastung der Bevölkerung führen. Greenpeace fordert den Einsatz eines Untersuchungsausschusses im Bundestag, der prüft, inwieweit das Endlagerkonzept der Bundesrepublik durch diesen Behördenbericht nicht schon 1996 als gescheitert angesehen werden musste. Merkel wusste seit 1996 von Atommüll-Risiken der Asse weiterlesen