Vernässung von Wiesen der Lundener Niederung bei Schlichting in Dithmarschen

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
…und es werde nass: neuer Wohlfühlort für Wiesenvögel und Amphibien entsteht in der Lundener Niederung

Ein Moor-Bagger rollt in diesen Tagen über die Wiesen am östlichen Rand der Lundener Niederung bei Schlichting im Kreis Dithmarschen. Die Mission: er soll die heute artenarmen Wiesen wieder in nasse Wohlfühlorte für Wiesenvögel und den Moorfrosch verwandeln.
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Georg Büchner: Leise hinter Nachtgewölke

Georg Büchner
(* 17. Oktober 1813 in Goddelau bis † 19. Februar 1837 in Zürich)

Leise hinter Nachtgewölke

Leise hinter düstrem Nachtgewölbe
Tritt des Mondes Silberbild hervor,
Aus des Wiesentales feuchtem Grunde
Steigt der Abendnebel leicht empor.
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Stiftung Naturschutz S-H zum Internationalen Tag der Artenvielfalt

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Rückkehrer, Rekorde und neue Hoffnungsträger – in Schleswig-Holstein kehren die Arten und Lebensräume zurück – Happy Biodiversitäts-Day!

Zum „Internationaler Tag der Artenvielfalt“

Das Land zwischen den Meeren erlebt derzeit eine Welle erfreulicher Naturerfolge. Pünkt-lich zum diesjährigen „Internationalen Tag der biologischen Vielfalt“ am 22. Mai kann die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein auf eine Reihe beeindruckender Comebacks blicken: Stierkäfer, Wachtelkönig, Haselmaus, Rothirsch und ganze Heide-Lebensräume feiern ihr „grünes Revival“ hier in Schleswig-Holstein.
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Maria Luise Weissmann: Das frühe Fest | Kindheit

Maria Luise Weissmann
(* 20. August 1899 in Schweinfurt bis † 7. November 1929 in München)

Kindheit

Ein glasgeschnittner Würfel füllte das Zimmer
Sobald es wieder Abend war, den trug
Er oft und stand umtaut von Schimmer.
Draußen ging dunkler Vögel schwerer Flug
Flatternd vorbei und war wie kühles Wehn
Um seine Stirne. Manchmal, wunderbar,
Blieben die fremden Lieder um ihn stehn
Und eine Blume sang in seinem Haar.
Oft schlich er scheu, gebückt in dumpfer Last,
Und sah sich wie ein Feuer, das entlohte.
Augen waren ihm Qual und tief verhaßt,
Der Wald rief ihn, und war doch fremd, und drohte:
Geweih des Hirsches, der weiß im Dunkel stand,
Wollte ihn tragen. Doch der Ast erhob
In bösem Schlage die verkrümmte Hand.

Maria Luise Weissmann: Das frühe Fest. Gedichte.

(Verlinkte chronologische Liste aller Gedichte des Lyrik-Bandes)
Pasing bei München, Bachmair 1922. 43 S.
Die Gedichte entstanden von 1918 bis 1920.

Pfütze für Kinderspiel
Kinderspiel

Sophie Mereau: Die Nachtigall

Sophie Mereau
(* 27. März 1770 in Altenburg bis † 31. Oktober 1806 in Heidelberg)

Die Nachtigall

Kalt ist der Morgen und trüb‘, es tönt durch die bebenden Zweige
nur der Nachtigall Lied mild in dem brausenden Sturm;
wunderbar lauschet der Hain: so tönt durch die Stürme des Lebens
nur der Liebe Accent, alles verklärend, hindurch.

Ernst Ziel: Das Schlossfräulein

Ernst Ziel
(* 5. Mai 1841 in Rostock bis † 16. Februar 1921 in Berlin)

Das Schlossfräulein

In den lauen Lenzestagen
Wehn im Wald die Lüfte weich;
Lerchen singen, Drosseln schlagen,
Busch und Baum stehn blütenreich,
Und der Schwan zieht leis und leise
Auf dem Weiher seine Kreise,
Dem die Welle silbern schwoll.
Zeit der Düfte, Zeit der Rosen,
Wo die Lüfte lauer kosen,
Sprich, was all dein Locken soll?
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