Johanne Charlotte Unzer: Die Sommernacht

Johanne Charlotte Unzer
(* 27. November 1725 † 29. Januar 1782)

Die Sommernacht

Nein! Nichts übertrifft doch die kühlenden Nächte,
Die Nächte nach hitzigen Tages des Sommers!
Erquickende Wollust durchdringet die Glieder,
Und stärkt und belebt!
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Beginn der Brut- und Setzzeit am 1. März: Hunde-Leine schützt Leben – Rücksicht auf seltene Arten

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Beginn der Brut- und Setzzeit am 1. März
Leine schützt Leben – Rücksicht auf seltene Arten im Stiftungsland

Wenn der Frühling erwacht, beginnt in Wiesen und Weiden, Mooren und Wäldern die sensibelste Zeit des Jahres: Die Brut- und Setzzeit. Ab dem 1. März bitten wir als Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein alle Hundehalter*innen eindringlich, ihre Hunde draußen konsequent an die Leine zu nehmen – nicht nur dort, wo es vorgeschrieben ist, sondern überall in der freien Landschaft. Denn jetzt entscheidet sich, ob seltene Arten bei uns noch eine Zukunft haben.
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Georg Büchner: Leise hinter Nachtgewölke

Georg Büchner
(* 17. Oktober 1813 in Goddelau bis † 19. Februar 1837 in Zürich)

Leise hinter Nachtgewölke

Leise hinter düstrem Nachtgewölbe
Tritt des Mondes Silberbild hervor,
Aus des Wiesentales feuchtem Grunde
Steigt der Abendnebel leicht empor.
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Sophie Mereau: Die Nachtigall

Sophie Mereau
(* 27. März 1770 in Altenburg bis † 31. Oktober 1806 in Heidelberg)

Die Nachtigall

Kalt ist der Morgen und trüb‘, es tönt durch die bebenden Zweige
nur der Nachtigall Lied mild in dem brausenden Sturm;
wunderbar lauschet der Hain: so tönt durch die Stürme des Lebens
nur der Liebe Accent, alles verklärend, hindurch.

Friedrich Schiller: Die Blumen.

Friedrich Schiller

Die Blumen.

Kinder der verjüngten Sonne,
Blumen der geschmückten Flur,
Euch erzog zu Lust und Wonne,
Ja, euch liebte die Natur.
Schön das Kleid mit Licht gesticket,
Schön hat Flora euch geschmücket
Mit der Farben Götterpracht.
Holde Frühlingskinder, klaget!
Seele hat sie euch versaget,
Und ihr selber wohnt in Nacht.
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