LNG-Anlagen in Brunsbüttel überdimensioniert und klimaschädlich

Pressemitteilung von BUND S-H, der BI gegen CO2-Endlager und einer Anwohnerinitiative Brunsbüttels
LNG-Anlagen in Brunsbüttel überdimensioniert und klimaschädlich

Bündnis kritisiert Planverfahren West-Jetty

++ Bündnis kritisiert überdimensionierte und klimaschädliche LNG-Planungen in Brunsbüttel
++ Absehbare staatliche Fehlinvestitionen in Milliardenhöhe zu erwarten
++ Genehmigungen für Schlickverklappungen sowie schlüssiges Havarie- und Störfallmanagement weiterhin fehlend
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Adelbert von Chamisso: Im Herbst

Adelbert von Chamisso
(Louis Charles Adélaïde de Chamissot de Boncourt)
(* 30. Januar 1781 † 21. August 1838 in Berlin)

Im Herbst

Niedrig schleicht blaß hin die entnervte Sonne,
Herbstlich goldgelb färbt sich das Laub, es trauert
Rings das Feld schon nackt und die Nebel ziehen
Über die Stoppeln.
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Maria Luise Weissmann: Imago | Weg im Nebel

Maria Luise Weissmann
(* 20. August 1899 in Schweinfurt bis † 7. November 1929 in München)

Weg im Nebel

Nun wird die Spur der Füße langsam ungetan,
Und aus der Tiefe, aus der tiefen Tiefe steigt
Das Trübe, schwadengrauer Nebel himmelan.
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Maria Luise Weissmann: Imago. Ausgewählte Gedichte. (1922-1929 | 1946)

Maria Luise Weissmann: Imago. Ausgewählte Gedichte.
Hrsg. mit einem Nachwort von Heinrich F.S. Bachmair, Starnberg.
Bachmair, Starnberg 1946 (1929). 108 S.
Aus dem Nachlass, entstanden 1922-1929, Erstdruck in: Gesammelte Dichtungen.

Imago

Kurzbiografie von Heinrich F. S. Bachmair

in: Imago. Ausgewählte Gedichte

Maria Luise Weissmann wurde am 20. August 1899 als älteste Tochter des Gymnasialprofessors, späteren Oberstudienrats Dr. Karl Weissmann und seiner Gattin Klara geb. Ernst zu Schweinfurt am Main geboren. Als sie zehn Jahre alt war, wurde ihr Vater nach Hof in Oberfranken versetzt. Im Hause ihrer Eltern hat sie eine fleißige, schöne und früh auf die geistigen Dinge gerichtete Jugend erlebt. Entscheidend für ihren weiteren Weg wurde dann Nürnberg, wohin ihre Eltern während des Krieges übersiedelten. 1918 trat sie mit ihren ersten Versuchen hervor, zumeist im „Fränkischen Kurier“ (auch unter dem Pseudonym M. Wels). In dem damals sehr regen Literarischen Bund betätigte sie sich als Sekretärin, bis zu einem längeren Aufenthalt in München, wo sie 1919/20 im Verlag Oskar Schloss und der ihm nahestehenden Gesellschaft für Buddhistisches Leben arbeitete. – Am 3. Juni 1922 verheiratete sie sich mit dem Herausgeber dieses Buches, mit dem sie nun abwechselnd in Pasing, Dresden und München lebte. Anfang November 1929 erkrankte die Dichterin plötzlich an einer schweren Angina, die eine tödliche Sepsis zur Folge hatte. Am 7. November, Mittags ein Uhr, hörte ihr zartes Herz zu schlagen auf.
Maria Luise Weissmanns Asche ruht im Münchner Waldfriedhof, dessen Melancholie, vereint mit kindlicher Heiterkeit, dem Wesen der Verewigten sosehr gemäß ist.

Quellen- und Rechtehinweis

Die hier gespiegelten Texte von Maria Luise Weissmann stammen aus der Sammlung von Dirk Schröder, Metzingen: hor.de. Alle dort gesammelten Gedichte und anderen Texte sind gemeinfrei und unterliegen nicht dem Urheberrecht.

Ostufer im Nebel

Ostufer im Nebel
Kieler Ostufer im Nebel
Vor ein paar Tagen entstand in den Abendstunden auf der Ostuferseite der Kieler Förde über der Ostsee ein sehr schnell aufkommender Nebel.
Teile des Kieler Ostufers „verschwanden“ dabei.
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