Totholz – so wichtig wie lebendes Holz

Totholz im Kleingarten
Totholz im Kleingarten
Das Bild zeigt einen abgestorbenen Apfelbaum (*), der nicht komplett entfernt wurde. Erinnerung an ein gartenprägendes Element, das weiterhin ein Gartenstück mitgestaltet. Sukzession wird teilweise zugelassen (späte Wiesenmahd; hier mit Einwanderung u.a. von Goldrute, Solidago virgaurea). Die extensive Nutzung ist u.a. wegen des niedrigen Energieverbrauchs umweltfreundlich.
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Linktipp: Jacob Zimmermann – Photography in Hamburg

Jacob Zimmermann: Efeu...
Jacob Zimmermann: Efeu…
Ich möchte Euch ein Unternehmen aus Hamburg vorstellen – einen großartigen Fotografen: Jacob Zimmermann. Schwerpunkt: Lifestyle- und Interieurfotografie.

Jacob Zimmermann hat uneigennützig mehrere Projekte rund um planten.de unterstützt. Dafür: Vielen Dank!

Jacob Zimmermann: Kohlblätter...
Jacob Zimmermann: Kohlblätter…

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Gottlieb Konrad Pfeffel: Der Apfelbaum

Gottlieb Konrad Pfeffel:

Der Apfelbaum

In eines Bauers Garten stand
Ein schöner Apfelbaum; doch neigten Hang und Winde
Und Alter ihn zu weit nach linker Hand.
Der Bauer sahs; berief sein Hausgesinde,
Und hielt geheimen Rat. In diesem ward erkannt:
Den Baum mit umgelegten Stricken
Und mit vereinter Kraft ins Gleichgewicht zu rücken.
Man schritt zum Werk, das rasch von Statten ging.
Kein Wunder, zwanzig Ärzte zogen
So derb, daß sie den Stamm noch mehr zur Rechten bogen,
Als er zuvor sich nach der Linken hing.
Zum Teufel! fluchte Kunz, ihr seid so dumm als Pferde,
Der Baum soll aufrecht stehn. Nun schritten klein und groß
Zur zweiten Kur; allein die Wurzeln rissen los
Und krachend fiel der Baum zur Erde.

(1791)

Ferdinand Freiligrath: Aus dem Schlesischen Gebirge

Ferdinand Freiligrath
(* 17. Juni 1810 in Detmold; † 18. März 1876 in Cannstatt)

Aus dem Schlesischen Gebirge

„Nun werden grün die Brombeerhecken;
Hier schon ein Veilchen – welch ein Fest!
Die Amsel sucht sich dürre Stecken,
Und auch der Buchfink baut sein Nest.
Der Schnee ist überall gewichen,
Die Koppe nur sieht weiß ins Tal;
Ich habe mich von Haus geschlichen,
Hier ist der Ort – ich wag’s ein einmal:
Rübezahl!
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