
Glücklicherweise gibt es noch ein paar Pfützen, die zumindest einem kleinen Teil der Wasserorganismen Leben ermöglichen und z.B. auch Vögeln als Wasserquelle dienen.

Die Grundwassereinspeisung reduziert sich, Pflanzen in der Umgebung erhalten weniger Wasser und es wird wärmer, weil der Kühleffekt des Baches zum größten Teil verloren ist und weil die Bäume in der Umgebung weniger verdunsten.
Austrocknungen oder extrem niedrige Wasserpegel von Kleingewässern sind in Kiel im Sommer seit einigen Jahren zu beobachten. 2020 habe ich z.B. einen kleinen Artikel zu einem austrocknenden Teich im Vieburger Gehölz geschrieben.
Zugenommen haben über die Jahre auch Schäden durch Trockenheit auf Vegetationsflächen und an Bäumen. Zu dieser Thematik sind auf planten.de mehrere Beiträge zu finden, u.a.:
Vertrocknete Blätter als Notreaktion bei Hainbuche in Gaarden (2026)
Absterben von Berg-Ahornen in Russee (2026)
Trockenheitsschäden an Koniferen im Kreis Plön bzw. S-H (2020)
Greenwashing: Öffentliche Blumenkübel in Kiel (2020)
EP: Gemeinsam gegen Wasserknappheit und Dürre (2008)