Hans Schiebelhuth: Geistige Landschaft

Hans Schiebelhuth
(* 11. Oktober 1895 in Darmstadt bis † 14. Januar 1944 in East Hampton, New York)

Geistige Landschaft

Wenn nachtgangs nun dich gütig Mond begleitet,
Der Himmel sich für dich mit Sternen schmückt
Und dich der dünne Nebelrauch entzückt,
Ein silbrig Netz aufs Ährenfeld gebreitet,
Hans Schiebelhuth: Geistige Landschaft weiterlesen

Dithmarschen: Bürgerbegehren gegen Speicherkoog-Pläne

Transparenz ist Grundlage von Mitbestimmung
Transparenz ist Grundlage von Mitbestimmung.
Pressemitteilung der BINS – Bürgerinitiative für Naturschutz im Speicherkoog e.V.
Bürgerbegehren gegen Speicherkoog-Pläne – BINS will Planungen zum Bau der Ferienhäuser stoppen

Die Bürgerinitiative für Naturschutz im Speicherkoog (BINS e.V.) hat gegen die geplante Ferienhaussiedlung im Speicherkoog ein Bürgerbegehren in Meldorf gestartet. Ziel ist, zehn Prozent der Meldorfer Bürgerinnen und Bürger für die Einleitung eines Bürgerentscheids zu gewinnen. Dazu müssen in den nächsten Wochen etwa 800 Unterschriften gesammelt werden. Sollte dieses Quorum zusammenkommen, ist die Meldorfer Verwaltung verpflichtet, einen Bürgerentscheid in Meldorf durchzuführen.
Dithmarschen: Bürgerbegehren gegen Speicherkoog-Pläne weiterlesen

Margarete Beutler: Zu zweien

Margarete Beutler
* 13. Januar 1876 in Gollnow bis † 3. Juni 1949 in Gammertingen

Zu zweien

Schimmernde Flügel bewegen die dunkelnden Wasser,
fliehen und suchen und sinken und heben sich wieder;
leise verzittern die Wellen in schwingenden Kreisen,
und an dem schwebenden Weidengefieder zuckt bläulich
schmal die Libelle.
Margarete Beutler: Zu zweien weiterlesen

Emmy Hennings: Und nachts in tiefer Dunkelheit

Emmy Hennings
(* 17. Januar 1885 in Flensburg bis † 10. August 1948 in Sorengo)

Und nachts in tiefer Dunkelheit

Und nachts in tiefer Dunkelheit,
da fallen Bilder von den Wänden,
Und jemand lacht so frech und breit,
Man greift nach mir mit langen Händen.
Und eine Frau mit grünem Haar,
Die sieht mich traurig an
Und sagt, dass sie einst Mutter war,
Ihr Leid nicht tragen kann.
(Ich presse Dornen in mein Herz
Und halte ruhig still,
Und leiden will ich jeden Schmerz,
Weil man es von mir will.)

Aesop: Die beiden Frösche

Zwei Frösche, deren Tümpel die heiße Sommersonne ausgetrocknet hatte, gingen auf die Wanderschaft. Gegen Abend kamen sie in die Kammer eines Bauernhofs und fanden dort eine große Schüssel Milch vor, die zum Abrahmen aufgestellt worden war. Sie hüpften sogleich hinein und ließen es sich schmecken.
Aesop: Die beiden Frösche weiterlesen