Küstenparadies in Patagonien bedroht: Bundesregierung vor folgenreicher LNG-Entscheidung

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Pressemitteilung von urgewald e.V.
Küstenparadies in Patagonien bedroht: Bundesregierung vor folgenreicher LNG-Entscheidung

Die deutsche Bundesregierung entscheidet mit darüber, ob aus dem naturbelassenen San-Matías-Golf in Patagonien ein Öl- und Gas-Exportzentrum wird. Ihr liegt aktuell eine Voranfrage für eine Ungebundene Finanzkredit-Garantie („UFK-Garantie“) für den LNG-Ausbau in der argentinischen Region vor.
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Allianz: Menschenrechtliche Beschwerde zeigt Mitverantwortung für LNG-Gefahren

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Heute hat urgewald gemeinsam mit ihrer Partnerorganisation Rainforest Action Network (RAN) sowie lokalen Organisationen aus dem US-Bundesstaat Louisiana offiziell eine menschenrechtliche Beschwerde beim Allianz-Konzern wegen seiner LNG-Versicherungsgeschäfte in den USA eingereicht.
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Gasprojekte in ungeahntem Ausmaß: Online-Karte macht fossile Pläne der Bundesregierung sichtbar

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Die Umweltschutzorganisationen Beyond Fossil Fuels, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Deutsche Umwelthilfe (DUH), Fridays for Future, FragDenStaat, Gaswende, Greenpeace, Klimawende Köln und urgewald kündigen unter dem Motto „Gemeinsam-Gegen-Gas“ an, geplante fossile Gasinfrastruktur in Deutschland zu verhindern.
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Aus Klimakrise wird Versicherungskrise: urgewald fordert bezahlbare Lösungen für Hausbesitzer*innen

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Mit voranschreitender Klimakrise steigen die wirtschaftlichen Schäden durch Extremwetterereignisse immer weiter an. Allein für das Jahr 2024 bezifferte der Rückversicherer Munich Re die globalen Schäden durch Naturkatastrophen auf 320 Milliarden US-Dollar.
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Münchener Rück: Weiter auf Großstaudamm-Kurs in Brasilien

Anlässlich der Münchener Rück-Hauptversammlung am 30.4.2014 kritisieren Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen die Unterstützung des Konzerns für katastrophale Infrastruktur- und Energieprojekte im Ausland. Denn obwohl sich das Unternehmen gern als nachhaltig agierend präsentiert, ist es aktuell in die Absicherung hoch umstrittener Projekte in Brasilien verstrickt.
Für den Großstaudamm Belo Monte im brasilianischen Amazonas werden 400 Quadratkilometer Regenwald vernichtet und bis zu 40.000 Menschen sind von Zwangsumsiedlung bedroht. Tausende Fischer, Flussanwohner, Indigene und Kleinbauern stehen vor dem Verlust ihrer Existenzgrundlage. Die regionale Staatsanwaltschaft hat wegen Gesetzesbrüchen bereits 25 Klagen gegen das Baukonsortium eingereicht.
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KfW: ernst machen beim Klimaschutz

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Die Umweltorganisation urgewald begrüßt die Ankündigung der Bundesregierung, Kohlekraftwerks-Finanzierung im Rahmen der entwicklungs- und klimapolitischen Zusammenarbeit zu überprüfen. Medien berichteten, dass das Umweltministerium für die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die Leitlinien so überarbeiten will, dass Kredite für Neubau und Modernisierung von Kohlekraftwerken zum absoluten Ausnahmefall werden.
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Lateinamerikas verbaute Zukunft

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PM von Urgewald
Siemens` Beteiligung an Megastaudämmen in Brasilien und Honduras sorgt für Protest auf der Hauptversammlung
München, 28. Januar 2014 – Eine Koalition aus brasilianischen, US-amerikanischen, französischen und deutschen Organisationen (NROs) begleitet die heutige Hauptversammlung der Siemens AG mit lebhaften Protesten. Dabei wird die umstrittene Rolle des Unternehmens in zwei der berüchtigsten Wasserkraftprojekte der Welt angeprangert: Belo Monte und Agua Zarca. Nach der Aktion vor der Olympiahalle wird die internationale Delegation auch direkt an der Hauptversammlung von Siemens teilnehmen. Sie wird dabei von der preisgekrönten brasilianischen Bewegung „Xingu Vivo para Sempre“ (MXVPS) angeführt, die in der Stadt Altamira im Amazonasbecken gegründet wurde. In dieser Region leiden die Menschen unter den schrecklichen Folgen, die die Errichtung des Belo-Monte-Großstaudamms bereits jetzt verursacht.
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