Kiel: Kampf gegen die Kartoffelrose am Leuchtturm Friedrichsort

Nachfolgend wird eine Pressemitteilung der Landeshauptstadt Kiel vom 22.11.2007 dokumentiert.

Mit schwerem Gerät geht das Kieler Umweltschutzamt jetzt gegen die Kartoffelrosenbestände am Falckensteiner Strand vor, denn die Rosa rugosa gilt als eine der schlimmsten Problempflanzen weit und breit: „Eingewandert“ von der Kamtschatka im ostasiatischen Teil Russlands, hat sich die Kartoffelrose hierzulande stellenweise nahezu unbegrenzt ausgebreitet, vor allem in Küstenbereichen. Auch am Falckensteiner Strand gibt es dichte Bestände, die die übrige Strandvegetation überwuchern. So verdrängt die winterharte, salzverträgliche und anspruchlose Kartoffelrose andere Pflanzen und damit Tiere, die auf diese Pflanzen angewiesen sind.
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Kiel: Verein KiKiBü übernimmt Ausleihbetrieb der Kinderbücherei Schützenpark

Nachfolgend wird eine Pressemitteilung der Landeshauptstadt Kiel vom 16.11.2007 dokumentiert.

Die Kinderbücherei Schützenpark wird zukünftig vom Verein KiKiBü e.V. (Kieler Kinder Bücherei) ehrenamtlich weitergeführt. Dies ist in einem Vertrag festgeschrieben, den Kulturdezernent Gert Meyer und der Vorstand des Vereins KiKiBü (1. Vorsitzende: Helga Pahlke, 2. Vorsitzende Andrea Rumpfkeil) am Dienstag, 20. November, unterzeichnen.

In dem Vertrag wird vereinbart, dass die Landeshauptstadt Kiel die für den Betrieb notwendige Infrastruktur vorhält. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins übernehmen im Gegenzug den laufenden Ausleihbetrieb in der Kinderbücherei. Vertragsbeginn ist der 1. Januar 2008. Am Angebot und den Öffnungszeiten ändert sich nichts, die Kinderbücherei Schützenpark ist weiterhin dienstags und Mittwochs von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

Kiel: Räucherei-Projekt: Ein Garten für Gaarden

Nachfolgend wird eine Pressemitteilung des AWO-Bürgerzentrums Räucherei dokumentiert.

Ein Garten für Gaarden –
Ein Garten der Generationen!

Über Gaarden – eine Einleitung!
Der Stadtteil Gaarden, der Landeshauptstadt Kiel, ist ein Stadtteil mit einer hohen Problemdichte.
Die Sozialindikatoren weisen die größte soziale Problemdichte in ganz Kiel auf. Dabei ist es nicht nur die materielle Armut die die Menschen zurücklässt, sondern auch die kulturelle Armut, einschließlich der Ausgrenzung in vielen anderen Lebensgebieten.
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Kiel: Citti-Rampe sorgt weiter für Unruhe

Der verkehrsmässige Anschluss des Citti-Marktes sorgt in Kiel weiter für politischen Sprengstoff. Kritiker werfen der Stadt Fehlplanung für das Gesamtprojekt vor. Nachdem die alte Planung der Russeer Rampe nach Anwohnerprotesten in den Planungsschubladen verschwand, stellte der grüne Bürgermeister Todeskino auf der jüngsten Ortsbeiratssitzung Schreventeich/Hasseldieksdamm die neueste Idee vor: die Uhlenkroog-Rampe. Auf der Sitzung kam es teilweise zu tumultartigen Szenen. Viele der Anwesenden bezweifelten, dass der Planung übergeordnete Belange zugrunde lägen. Vielmehr mache das Vorgehen das Stadt deutlich, dass es allein um die Interessen von Citti gehe.

Als Argumente werden u.a. ins Feld geführt:

– Erhöhung Feinstaub- und Lärmbelastung
– grosser Flächenverbrauch
– Zerstörung von Kleingärten
– Beeinträchtigung von naturnahen Flächen
– Verschwendung von Steuergeldern
– Wertminderung vieler Grundstücke
– mangelhafte Beteiligung der Bürger an der Planung
– völlige Neuordnung und Abschneidung des Stadtteiles
– Verschlechterung der Verkehrssicherheit für die Schulkinder, u.a. für die über 1000 Schüler der Freien Waldorfschule Kiel (FWS)
– Verkehrszunahme

Achim Heinrichs, Mitglied der Kieler SPD-Ratsfraktion und verkehrspolitischer Sprecher veröffentlichte eine Presseerklärung zur Thematik : Anwohner-Interessen berücksichtigen!.
Darin heisst es u.a. Die SPD-Ratsfraktion wird in der Abwägung zwischen Russeer Rampe und Uhlenkrog-Trasse sehr deutlich auch die Anzahl der betroffenen Anwohner, die entlastet oder zusätzlich belastet werden, mit einbeziehen..

Als bisher einzige Kieler Partei hat sich der Kreisverband Kiel der Linken auf seiner letzten Mitgliederversammlung gegen beide Planungsvarianten ausgesprochen.

Bergung von Altmunition in Nord- und Ostsee

Quelle: NABU, GSM und GRD

Naturschutzverbände fordern Landtag auf, die Bergung von Altmunition in Nord- und Ostsee
voranzubringen

Anlässlich der heutigen Sitzung des schleswig-holsteinischen Landesparlaments zur „Umsetzung der Resolution der 16. Ostseeparlamentarierkonferenz (BSPC) in Berlin“ fordern Naturschutzverbände die Landtagsabgeordneten auf, sich dafür einzusetzen, im Bereich der Kolberger Heide bei Kiel ein Pilotprojekt zur umweltfreundlichen Entsorgung von Altmunition aus der Ostsee auf den Weg zu bringen. Der Naturschutzbund NABU, die Gesellschaft zur Rettung der Delphine GRD und die Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere GSM hatten im Oktober auf einer Fachtagung in Kiel demonstriert, dass Munitionsreste aus dem 2. Weltkrieg umweltfreundlich und sicher geborgen und entsorgt werden können. Ein Teil des dazu nötigen technischen know-hows stammt von in Schleswig-Holstein ansässigen Firmen.
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Seenverkauf in S.-H. – Teildementi des MLUR

Wie der Pressesprecher des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (MLUR) in Schleswig-Holstein, Christian Seyfert, am Freitag auf Anfrage mitteilte, hegt das Ministerium keine konkreten Absichten zum Verkauf von Seen. Vielmehr habe das Land eine interne (d.h. nichtöffentliche) Prüfliste erstellt, die Gundstücke (u.a. Seen) enthält, die in Landesbesitz sind und deren Verkauf denkbar sei. Diese Prüfliste sei in den zuständigen Landesgremien (Umweltausschuss z.B.) noch nicht beraten worden. Gleichwohl sei man mit dieser Liste an Kommunen herangetreten, um die Bereitschaft von Kommunen zu erfragen, in Landesbesitz befindliche Grundstücke, u.a. 9 Seen, zu erwerben.

Verkauf von Seen in Schleswig-Holstein ?

Nachfolgend wird eine Pressemitteilung des NABU Schleswig-Holstein vom 15. November 2007 dokumentiert.

Landwirtschaftsministerium bereitet Verkauf vor
Minister von Boetticher will Seen in Schleswig-Holstein los werden

Neumünster. Wie heute bekannt wurde, plant Minister von Boetticher, neun von 51 Seen im Eigentum des Landes an Kommunen, Fischereiverbände oder zuletzt private Interessenten zu verkaufen. Der NABU kritisiert nach dem gescheiterten Waldverkauf die erneute Absicht, das Eigentum aller Bürger still und heimlich an der allgemeinen Willensbildung vorbei billig zu verscherbeln, auf Kosten der berechtigten Allgemeinwohlbelange.
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