Maria Luise Weissmann: Imago. Ausgewählte Gedichte.
Hrsg. mit einem Nachwort von Heinrich F.S. Bachmair, Starnberg.
Bachmair, Starnberg 1946 (1929). 108 S.
Aus dem Nachlass, entstanden 1922-1929, Erstdruck in: Gesammelte Dichtungen.
Imago
Kurzbiografie von Heinrich F. S. Bachmair
in: Imago. Ausgewählte Gedichte
Maria Luise Weissmann wurde am 20. August 1899 als älteste Tochter des Gymnasialprofessors, späteren Oberstudienrats Dr. Karl Weissmann und seiner Gattin Klara geb. Ernst zu Schweinfurt am Main geboren. Als sie zehn Jahre alt war, wurde ihr Vater nach Hof in Oberfranken versetzt. Im Hause ihrer Eltern hat sie eine fleißige, schöne und früh auf die geistigen Dinge gerichtete Jugend erlebt. Entscheidend für ihren weiteren Weg wurde dann Nürnberg, wohin ihre Eltern während des Krieges übersiedelten. 1918 trat sie mit ihren ersten Versuchen hervor, zumeist im „Fränkischen Kurier“ (auch unter dem Pseudonym M. Wels). In dem damals sehr regen Literarischen Bund betätigte sie sich als Sekretärin, bis zu einem längeren Aufenthalt in München, wo sie 1919/20 im Verlag Oskar Schloss und der ihm nahestehenden Gesellschaft für Buddhistisches Leben arbeitete. – Am 3. Juni 1922 verheiratete sie sich mit dem Herausgeber dieses Buches, mit dem sie nun abwechselnd in Pasing, Dresden und München lebte. Anfang November 1929 erkrankte die Dichterin plötzlich an einer schweren Angina, die eine tödliche Sepsis zur Folge hatte. Am 7. November, Mittags ein Uhr, hörte ihr zartes Herz zu schlagen auf.
Maria Luise Weissmanns Asche ruht im Münchner Waldfriedhof, dessen Melancholie, vereint mit kindlicher Heiterkeit, dem Wesen der Verewigten sosehr gemäß ist.
Quellen- und Rechtehinweis
Die hier gespiegelten Texte von Maria Luise Weissmann stammen aus der Sammlung von Dirk Schröder, Metzingen: hor.de. Alle dort gesammelten Gedichte und anderen Texte sind gemeinfrei und unterliegen nicht dem Urheberrecht.