Greenpeace-Aktivisten schließen AKW Krümmel

Krümmel bleibt aus
Krümmel bleibt aus
Quelle: Greenpeace Deutschland

Entzug der Betriebsgenehmigung nach Atomgesetz möglich

20 Greenpeace-Aktivisten haben heute morgen die Einfahrtstore zum Pannenreaktor Krümmel zugeschweißt. An jedem der fünf Tore wurden zusätzlich eiserne Hinweisschilder mit Elektroschweißgeräten angebracht. Auf den Schildern steht: „AKW Krümmel geschlossen wegen Unzuverlässigkeit von Vattenfall“. Ein nachdrücklicher Hinweis an die Chefin der schleswig-holsteinischen Atomaufsicht und Sozialministerin Gitta Trauernicht (SPD), dass es nur noch von ihrem Durchsetzungswillen abhänge, ob das AKW endgültig stillgelegt werde. Laut Atomgesetz ist der Widerruf der Betriebsgenehmigung wegen erwiesener Unzuverlässigkeit des Betreibers sofort möglich.
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BUND veröffentlicht Atom-Videospot

Quelle: BUND

Berlin: Die Diskussion über die Krümmel-Pannenserie und die Schwachstellen und Mängel in vielen deutschen Atomkraftwerken zeigt: Atomkraft ist zum zentralen Wahlkampfthema geworden. Die Atomlobbyisten fordern, flankiert von der Bundeskanzlerin, längere Laufzeiten für die veralteten und gefährlichen Atomreaktoren. Sie reden die Gefahren klein und versuchen, Atomkraft als Beitrag zum Klimaschutz zu verkaufen.

Der BUND hat jetzt eine filmische Antwort auf diese Verdrehungen veröffentlicht: den Videospot Mir egal, der seit heute auf der Videoplattform Youtube und der Webseite des BUND zu sehen ist. Der 40-Sekünder greift die Gefahren der Atomkraft auf und spitzt sie drastisch zu: Ein Anti-Atom-Spot mit Kult-Potenzial.
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KONRADkreativ: Ein Bauwagen für den Treck

Anti-Atom-Treck 29.8.-5.9.2009
Anti-Atom-Treck 29.8.-5.9.2009
Für Freitag lädt die Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD wieder zu einem Kreativ-Termin auf den Hof des Bleckenstedter Landwirtes Ludwig Wasmus. Auf dem Programm steht diesmal die Arbeit an einem KONRAD-Bauwagen, der mit dem Anti-Atom-Treck im September zur bundesweiten Demonstration nach Berlin fahren soll.
Der Treck der Gorleben-Bauern kommt am Sonntag dem 30. August aus Gorleben über Braunschweig nach Salzgitter, wo er einen Tag bleibt, um dann über ASSE II und Morsleben nach Berlin weiter zu ziehen. Landwirte aus der Region wollen sich anschließen. Gemeinsam gibt es dann am Samstag, dem 5. September eine bundesweite Demonstration in Berlin.
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Staatskanzlei in Hannover rudert zurück – Akteneinsicht zu Gorleben zugesichert

Quelle: BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.

Wie kam es zu Standortwahl Gorlebens vor 32 Jahren? Die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg hatte unlängst den niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff (CDU) auf dessen Sommertour mit der Forderung nach Akteneinsicht konfrontiert.

Zuvor hatten sich Mitglieder des Umweltausschusses im niedersächsischen Landtag beschwert, dass ihnen die Einsicht in diese brisante Akten verwehrt wurde. Die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg geht davon aus, dass drei Dekaden nach der Wahl Gorlebens ans Licht kommt, dass es keinen belastbaren Kriterienkatalog hinsichtlich der Qualität von Salzstöcken gab, sondern allein die Zonenrandlage und die dünne Besiedlung des Wendlands den Ausschlag gab.
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Endlagersuche in der Sackgasse

Quelle: BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.

Die Endlagersuche steckt in der Sackgasse. Auch eine große Regierungskoalition in Berlin hat es nicht geschafft, eine vergleichende Suche auf den Weg zu bringen, an Gorleben wird ohnehin festgehalten. Gleichwohl wird an einem Kriterienkatalog zu den Sicherheitsanforderungen an ein künftiges Endlager gearbeitet. Die Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) ist aus dem Dialog über die Sicherheitskriterien ausgestiegen, die Gartower Runde und der Kreistag halten mit Blick auf das befristete Moratorium in Gorleben am Gespräch fest.

Auf Einladung der Rechtshilfe Gorleben gibt der Vorsitzende der Entsorgungskommission Michael Sailer am kommenden Freitag einen Sachstandsbericht und stellt sich den Fragen des Publikums. “Wer hat das Sagen bei der Endlagersuche?” Die Veranstaltung wird von Asta von Oppen moderiert und beginnt um 20 Uhr in den Trebeler “Bauernstuben”.

Protestaktion in Kiel: Vattenfall die Lizenz entziehen!

Quelle: ContrAtom

Atomkraftgegner/innen haben heute in Kiel vor dem Sozialministerium, der zuständigen Atomaufsichtsbehörde, gefordert, dem AKW-Betreiber Vattenfall sofort die Betriebslizenz für Atomkraftwerke zu entziehen und den Reaktor endgültig still zu legen. Mit Transparenten, Klettereraktionen, Jonglage und einem qualmenden Modell-AKW verliehen sie ihren Forderungen Ausdruck.
´Es liegt in der Handlungsmacht der Ministerin Trauernicht, dem Konzern dauerhaft die Erlaubnis zum Betrieb von Atomkraftwerken zu entziehen. Die aktuellen schweren Störfälle verdeutlichen die dringende Notwendigkeit eines solchen Schrittes. Ein Entzug der Lizenz für Vattenfall reicht jedoch nicht aus. Es muss zwingend die dauerhafte Stilllegung des Pannen-Reaktors Krümmel folgen” so Hanna Poddig, eine der AktivistInnen vor Ort.
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Greenpeace-Aktivisten verriegeln Einfahrtstor zum Pannenreaktor Krümmel

Quelle: Greenpeace Deutschland

AKW-Betreiber Vattenfall soll Lizenz wegen Unzuverlässigkeit abgeben

Gegen die gefährliche Unzuverlässigkeit des Stromkonzerns Vattenfall als Betreiber von Atomkraftwerken protestieren heute morgen zehn Greenpeace Aktivisten vor dem Einfahrtstor zum Pannenreaktor Krümmel bei Hamburg. Die Aktivisten haben das Tor mit Eisenketten verriegelt und erklären auf einem eisernen Schild: „Geschlossen wegen Unzuverlässigkeit“. Greenpeace fordert von der Atomaufsicht, Vattenfall die Lizenz zum Betreiben von Atomkraftwerken in Deutschland sofort zu entziehen und den Reaktor Krümmel endgültig stillzulegen.
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