
Der Treck der Gorleben-Bauern kommt am Sonntag dem 30. August aus Gorleben über Braunschweig nach Salzgitter, wo er einen Tag bleibt, um dann über ASSE II und Morsleben nach Berlin weiter zu ziehen. Landwirte aus der Region wollen sich anschließen. Gemeinsam gibt es dann am Samstag, dem 5. September eine bundesweite Demonstration in Berlin.
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Kategorie: Gorleben
Staatskanzlei in Hannover rudert zurück – Akteneinsicht zu Gorleben zugesichert
Quelle: BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.
Wie kam es zu Standortwahl Gorlebens vor 32 Jahren? Die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg hatte unlängst den niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff (CDU) auf dessen Sommertour mit der Forderung nach Akteneinsicht konfrontiert.
Zuvor hatten sich Mitglieder des Umweltausschusses im niedersächsischen Landtag beschwert, dass ihnen die Einsicht in diese brisante Akten verwehrt wurde. Die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg geht davon aus, dass drei Dekaden nach der Wahl Gorlebens ans Licht kommt, dass es keinen belastbaren Kriterienkatalog hinsichtlich der Qualität von Salzstöcken gab, sondern allein die Zonenrandlage und die dünne Besiedlung des Wendlands den Ausschlag gab.
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Endlagersuche in der Sackgasse
Quelle: BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.
Die Endlagersuche steckt in der Sackgasse. Auch eine große Regierungskoalition in Berlin hat es nicht geschafft, eine vergleichende Suche auf den Weg zu bringen, an Gorleben wird ohnehin festgehalten. Gleichwohl wird an einem Kriterienkatalog zu den Sicherheitsanforderungen an ein künftiges Endlager gearbeitet. Die Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) ist aus dem Dialog über die Sicherheitskriterien ausgestiegen, die Gartower Runde und der Kreistag halten mit Blick auf das befristete Moratorium in Gorleben am Gespräch fest.
Auf Einladung der Rechtshilfe Gorleben gibt der Vorsitzende der Entsorgungskommission Michael Sailer am kommenden Freitag einen Sachstandsbericht und stellt sich den Fragen des Publikums. “Wer hat das Sagen bei der Endlagersuche?” Die Veranstaltung wird von Asta von Oppen moderiert und beginnt um 20 Uhr in den Trebeler “Bauernstuben”.
Atomkraft ist unbeherrschbar

Als Reaktion auf die Pannenserie im AKW Krümmel, schlägt Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) vor, den unter Rot-Grün ausgehandelten “Atomkompromiss” auf die alten Reaktoren anzuwenden: Danach würden zwar Uralt-Reaktoren wie Biblis A und Brunsbüttel rasch stillgelegt, nicht aber das AKW Krümmel. “Dieser Reaktor ging erst am 14.9.83 ans Netz und könnte “theoretisch” bis zum Jahr 2016 laufen. Das offenbart das grundlegende Dilemma jenes “Atomkompromisses”: Atomkraft ist nicht beherrschbarer, wenn es um neuere Reaktoren geht”, kommentiert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). Eine Laufzeitverlängerung aller Reaktoren, wie es CDU/CSU und die FDP fordern, sei auf diesem Hintergrund absurd und fordere den Protest heraus.
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BI geht on tour – Premierenprogramm zum Abschied am geplanten Endlager Gorleben

Es geht los: am Sonntag um 11 Uhr startet der Info-Bus der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) zu seiner Rundreise quer durch die Republik.
Vom 5. Juli bis zum 1. August werden 32 – überwiegend atomare – Brennpunkte angefahren, fünf Abstecher führen ins Ausland: u.a. zum Schweizer Endlagerprojekt in Benken, zum umstrittenen AKW Temelin in Tschechien. “Wenn am Ende Sprit und Esprit noch reichen, tourt der Bus zum Abschluss nach Lubmin und an die deutsch-polnische Grenze, um den Protest gegen die polnischen AKW-Baupläne in Gryfino zu unterstützen”, verheißt die BI. Mit der Tour wird für den Atomausstieg, den Treck der Bauern nach Berlin und die abschließende Kundgebung am 5. September geworben.
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AKW Krümmel – Mahnwache am Störfallreaktor dauert an

Die Mahnwache vor dem erneut durch Störfälle in die Schlagzeilen geratenen Atomkraftwerk Krümmel dauert an. ROBIN WOOD hatte gemeinsam mit Contratom und anderen Initiativen zu dieser Aktion aufgerufen, nach dem der Pannenreaktor nach einer zwei Jahre andauernden Reparatur wieder ans Netz gegangen war. Seit dem ereigneten sich erneut zwei Störfälle in dem östlich von Hamburg gelegenen AKW. Die AKW-GegnerInnen fordern die endgültige Stilllegung des maroden Atommeilers.
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Kundgebung am Endlager in Morsleben am 5. Juli
Quelle: Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad e.V.
Bürgerinitiativen aus der Region laden für kommenden Sonntag, den 5. Juli 2009 um 15.00 Uhr zu einer Kundgebung vor dem Atommüll-Lager in Morsleben (Sachsen-Anhalt / Nahe Helmstedt) ein. Anlaß sind eine Informations- und Aktionstour der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg, die hier beginnt und bis zum 3. August zu Atomstandorten im In- und Ausland führt, sowie die für Herbst angekündigte Öffentlichkeitsbeteiligung im Morsleben-Verfahren.
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