
Der graubraune Hut ist trichterförmig und ca. 4-8 cm breit.
Bei Verletzung sind Hut, Lamellen und Stiel stark milchend. Die Milch ist weiss, brennend scharf.
Verwechslungsmöglichkeiten

Die Fotos entstanden in einem Kleingarten in Kiel-Hassee in einem Rasen-/Wiesenbereich in weniger als einem Meter Abstand zu einer mindestens 30jährigen Haselnuss, also im Wurzelbereich der Hasel. In der Nähe befinden sich auch wenige Hainbuchen im Heckenbereich, die allerdings wesentlich jünger sind. Diese haben also einen vergleichsweise kleineren Wurzelbereich und stehen in unterschiedlichen Abständen zur Pilzstelle mit mindestens rund 7 Metern Abstand.

Würde es sich um einen giftigen und einen Speisepilz handeln, nähme ich auf jeden Fall Abstand vom Verzehr bis durch chemische Probe oder mikroskopische Untersuchung Sicherheit besteht. Genomanlaysen können nur von speziellen Laboren durchgeführt werden und sind teurer als als eine beauftragte mikroskopische Untersuchung, die man (ein geeignetes Mikroskop vorausgesetzt) sogar auch selber durchführen kann genauso wie die chemische Probe.
Auch Graugrüner Milchling (Lactarius blennius) und Braunfleckender Milchling (Lactarius fluens) können ähnlich aussehen. Beide haben etwas blassere Lamellen. Der Graugrüne Milchling ist ein Begleitpilz der Rot-Buche (Fagus sylvatica L.), der Braunfleckende Milchling ist oft auch bei Hainbuchen vorkommend.
Aufgrund des abweichenden Erscheinungsbildes habe ich beide der genannten Arten verworfen. Bestärkt wurde ich dabei vom Lebensraum bzw. den Pflanzenarten, mit den die Pilze in Symbiose leben: Rot-Buchen gibt es in dem Garten und auf den Nachbargrundstücken gar nicht. Und die relative Unwahrscheinlich der Besiedlung mit einer Art, die symbiotisch mit Hainbuche lebt habe ich oben schon dargestellt: Der Entfernungsabstand zu Hainbuchen (und auch anderen Gehölzen) macht es sehr unwahrscheinlich.
Alle genannten Pilz-Arten sind für den Verzehr ungeeignet.