Spinat – Spinacia oleracea

Blattspinat-Sorte, Spinacia oleracea
Blattspinat-Sorte, Spinacia oleracea
Der Echte Spinat (Spinacia oleracea L.) wird im Privatgarten und in der Landwirtschaft in zahlreichen Kultursorten angebaut. Auf dem Foto zu sehen ist eine Kultursorte eines Blatt-Spinates. In diesem Kleingarten in Kiel-Hassee ist sie als Folgekultur von abgeernteten Buschbohnen nachgebaut.

Spinacia oleracea gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae).

In der Küche wird die Pflanze zum Frischverzehr (Salate) verwendet. Verbreiteter ist das Blanchieren oder Kochen. Blanchieren kann den Nitratgehalt des Spinates erheblich reduzieren. Auch eine Ernte an einem sonnenreichen Tag reduziert die Nitratbelastung.

Ältere erinnern wahrscheinlich noch an die Comic-Figur Popeye. Der konnte (zeitlich begrenzte) übermenschliche Kräfte bekommen – nach dem Genuss von Dosenspinat.
Zwar ist Spinat ein gesundes Nahrungsmittel, in Bezug auf Eisenwerte aber keineswegs herausragend bei den Gemüsepflanzen. Die jahrzehntelange Fehlbehauptung eines hohen Eisengehaltes beruhte wahrscheinlich auf der falschen Wiedergabe einer richtigen Untersuchung der Zusammensetzung. Gemessen wurde getrockneter Spinat richtig und spätere Autor:innen nahmen falsch diesen Wert als Angabe für den frischen Spinat.

Die einjährige Heilpflanze ist auch als Färbepflanze verwendbar.
Die Ursprungsherkunft der Pflanze ist wahrscheinlich Südostasien.

Links

wikipedia.de: Spinat