Bergamt will an geringen Abständen zwischen Tagebau und Siedlungen festhalten

Cottbus. Auch künftige Braunkohletagebaue werden nach Ansicht der brandenburgischen Bergbehörde weniger als 300 Meter Abstand zu Siedlungen einhalten. Dies geht aus einem Brief des Landesamtes für Bergbau, Geologie und Rohstoffe hervor, den die Behörde Anfang Juli an den Vertreter der Umweltverbände im Braunkohlenausschuss sandte. Betroffene neuer Tagebaue können sich demzufolge nicht auf den oft genannten 300-Meter-Abstand verlassen, sondern müssen auch mit deutlich geringeren Abständen rechnen. Bergamt will an geringen Abständen zwischen Tagebau und Siedlungen festhalten weiterlesen

Wie klimafreundlich ist mein Auto?

NABU fordert neue Spritverbrauch-Kennzeichnung
Berlin – Der NABU fordert die Bundesregierung auf, noch vor Ende der Legislaturperiode eine neue Kennzeichnung für Pkw vorzustellen. Sie soll Kunden auf den ersten Blick den Verbrauch sowie den CO2-Ausstoß von Kraftfahrzeugen anzeigen. Die schön länger geplante Einführung der neuen Kennzeichnung wird von der Bundesregierung offenbar verschleppt, obwohl es sich um ein wichtiges Instrument zum Klimaschutz handelt – unbegreiflich aus Sicht des NABU-Bundesgeschäftsführers Leif Miller: „Was bei Kühlschränken, Waschmaschinen und Glühlampen schon lange gut funktioniert, muss endlich auch für Autos eingeführt werden.“ Wie klimafreundlich ist mein Auto? weiterlesen

Stuttgart braucht eine strengere Umweltzone

Umweltverbände fordern Wiedereinführung des LKW-Fahrverbots
Dieselruß schadet nicht nur der Gesundheit, sondern auch dem Klima – Stuttgart braucht neue Verkehrspolitik, die Klimaschutz und Rußminderung integriert – neue Verbändekampagne fordert die Ausrüstung aller Dieselmotoren mit wirksamen Rußfiltern Stuttgart braucht eine strengere Umweltzone weiterlesen

Vattenfall verstößt gegen Bewährungsauflagen

Krümmel bleibt aus!
Krümmel bleibt aus!
Deutsche Umwelthilfe fordert nach erneutem Krümmel-Desaster Konsequenzen – Zuverlässigkeit „ernsthaft und nicht nur für die Galerie“ prüfen – Entzug der Betriebsgenehmigung als letztes, aber mögliches Mittel zum Schutz der Bevölkerung – DUH ruft Vattenfall-Kunden zum Wechsel zu Ökostromern auf
Berlin: Die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) hat den kommissarisch mit der Leitung der schleswig-holsteinischen Atomaufsicht beauftragten Minister Dr. Christian von Boetticher aufgefordert, die laufende Zuverlässigkeitsprüfung des Krümmel-Betreibers Vattenfall Europe „ernsthaft und nicht nur für die Galerie“ durchzuführen. Vattenfall verstößt gegen Bewährungsauflagen weiterlesen

Legende vom billigen Atomstrom widerlegt

Berlin 5.9.2009 Anti-AKW-Demo
Berlin 5.9.2009 Anti-AKW-Demo
Stromtarife für Privathaushalte steigen mit Atomstromanteil – Empirische Untersuchung der Deutschen Umwelthilfe entlarvt die Behauptung Atomstrom dämpfe die Strompreise als Propaganda – DUH-Bundesgeschäftsführer Baake: „Jetzt zu Ökostrom wechseln!“
Berlin: Deutsche Haushalte müssen statistisch umso mehr für ihren Strom bezahlen, je größer der Atomstromanteil im Strommix ihres Versorgers ist. Das ist das überraschende Ergebnis eines repräsentativen Preisvergleichs von über hundert Stromtarifen im ganzen Bundesgebiet. Legende vom billigen Atomstrom widerlegt weiterlesen

LobbyControl-Recherche: Leserbriefe für die Atomlobby

Manche – wie die Deutsche Bahn oder der Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie – beauftragen Lobbyagenturen und Denkfabriken, um in Leserbriefen Stimmung für die eigenen Ziele zu machen. Bei der Atomindustrie läuft das anders: dort fördert man über die Kerntechnische Gesellschaft ein eigenes Netzwerk von atomfreundlichen Leuten, die Leserbriefe schreiben, in Hauptversammlungen auftreten, Pro-Atom-Webseiten betreiben oder Pro-Atom-Argumente in Wikipedia vertreten. LobbyControl-Recherche: Leserbriefe für die Atomlobby weiterlesen

Kiel: Stadtwerke prüfen Alternativen

Quelle: Stadtwerke Kiel

Kraftwerksprojekt geändert

Die Stadtwerke Kiel haben ihre Planungen für eine Nachfolgeanlage des Gemeinschaftskraftwerks in Kiel geändert und prüfen jetzt den Neubau eines Gaskraftwerks. Das gab der Vorstandsvorsitzende der Stadtwerke Kiel, Stefan Grützmacher, nach einem gemeinsamen Gespräch mit der Geschäftsführung der E.ON Kraftwerke bei Kiels Oberbürgermeister Torsten Albig bekannt. Nach der Kommunalwahl im Mai 2008 hatte sich die politische Mehrheit in der Kieler Ratsversammlung gegen den Bau eines Kohlekraftwerks ausgesprochen. Kiel: Stadtwerke prüfen Alternativen weiterlesen