Die von Greenpeace-Aktivisten vor Sylt versenkten Steine schützen die Artenvielfalt vor zerstörerischen Fischereimethoden. Dies geht aus einem heute veröffentlichten Gutachten hervor. Im August 2008 hatten Aktivisten 320 Naturfelsen zum Schutz vor der Schleppnetz-Fischerei am Sylter Außenriff versenkt. Bilanz über die im Sommer 2008 versenkten Steine vor Sylt weiterlesen
Kategorie: Fische
Fische. Süßwasserfische, Salzwasserfische.
Deutschland unterstützt Handels-Verbot für bedrohten Thunfisch
WWF begrüßt Entscheidung des Bundesumweltministers. / Thunfisch im Mittelmeer vom Aussterben bedroht.
Berlin/Hamburg – Die Umweltschutzorganisation WWF begrüßt die Entscheidung Deutschlands, den Antrag auf einem Schutz des Blauflossenthunfischs durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen CITES zu unterstützen. „Es wäre angesichts des extrem kritischen Zustandes des Bestandes verantwortungslos, den Antrag Monacos nicht zu unterstützen“, sagt Heike Vesper, Fischerei-Expertin des WWF. Deutschland unterstützt Handels-Verbot für bedrohten Thunfisch weiterlesen
Klimawandel beeinflusst die Größe mariner Organismen
Vorteil für die Kleinen
Kiel. Das Eis schmilzt, der Meeresspiegel steigt, Tierarten erobern neue Lebensräume. Die Erwärmung des Erdklimas hat viele Folgen. Wissenschaftler des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) haben jetzt zusammen mit französischen Kollegen nachgewiesen, dass der Klimawandel auch die Größe von Organismen beeinflusst. Die entsprechende Studie erscheint in der aktuellen Ausgabe der renommierten US-Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“. Klimawandel beeinflusst die Größe mariner Organismen weiterlesen
EU-Richtlinien zur Bio-Aquakultur verabschiedet
Quelle: Bioland
Bioland fordert Nachbesserungen
Mainz. Die EU-Kommission hat am 29. Juni 2009 die Durchführungsbestimmungen für die Bio-Aquakultur verabschiedet. Damit ist dieser wichtige Bereich der Bioerzeugung erstmalig EU-einheitlich geregelt. Die neuen Bio-Aquakulturrichtlinien umfassen die Erzeugung von Fischen, Krebstieren und Seegras/Algen in Süß- wie in Salzwasser. „Die Regelungen sind zwar ein erster Schritt, wesentliche Schwachstellen müssen aber in den nächsten Jahren nachgebessert werden“, beurteilt Bioland-Präsident Thomas Dosch das Ergebnis des über eineinhalb Jahre dauernden Abstimmungsprozesses. Die Richtlinien stellen in vielen Regelungspunkten nur Kompromisse auf niedrigem Niveau dar, die die äußerst unterschiedlichen Interessen der Mitgliedsstaaten und der Wirtschaftsbeteiligten in diesem internationalisierten Markt wiederspiegeln.
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Protest auf der Elbe: Mit Booten gegen Krümmel – ein Stein für jeden Leukämiefall

´Wir haben aus Protest gegen die Atomenergie und wegen der ungeklärten Leukämiefälle in der Elbmarsch für jedes kranke Kind einen Stein in der Elbe versenkt”, Protest auf der Elbe: Mit Booten gegen Krümmel – ein Stein für jeden Leukämiefall weiterlesen
Die stille Invasion
Quelle: WWF Deutschland
Invasive Arten verursachen weltweit Schäden in Milliardenhöhe. / Wollhandkrabbe und Rippenqualle dringen nach Deutschland vor.
Nach einem Bericht der Umweltstiftung WWF reisen in Ballastwassertanks von Schiffen jeden Tag 7000 Arten rund um den Globus und dringen in Ökosystem ein, die den Neuankömmlingen mangels natürlicher Feinde schutzlos ausgeliefert sind. Dabei verursachen die tierischen Globetrotter Schäden von jährlich fast 36 Milliarden Euro. Vor allem die Fischerei, aber auch Wasserversorger und Hafenbetreiber leiden unter den invasiven Arten, die das ökologische Gleichgewicht außer Kraft setzen. Trotzdem ist ein internationales Abkommen gegen die unsachgemäße Entsorgung von Ballastwasser noch immer nicht ratifiziert.
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Europäische Zivilgesellschaft fordert Stopp der Exportsubventionen
Agrarkommissarin Fischer Boel zum Handeln aufgefordert
Berlin. Heute haben 34 Organisationen und Netzwerke Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel in einer gemeinsamen Erklärung aufgefordert, sich beim Agrarministerrat am 13. Juli für einen sofortigen und dauerhaften Stopp aller Exportsubventionen einzusetzen. In der gemeinsamen Erklärung „Stopp der Exportsubventionen jetzt!“ weisen die Organisationen am Beispiel Milch darauf hin, dass die mit Steuergeldern exportierten Milchprodukte die Lebensgrundlage in Entwicklungsländern bedrohen, und damit auch dasn Recht auf Nahrung von Hunderttausenden Milcherzeugern.
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