
Die gilt insbesondere für Regionen, die meist keine großen Schneemengen im Winter erleben. Das wintermilde Schleswig-Holstein ist dafür ein Beispiel.
Die Pflanzen haben weniger gute Chancen mit angepasstem Wachstum auf die „Winterlast“ zu reagieren, weil sie jahrelang ohne nennenswerten Gewichtsdruck wachsen konnten.
Besondere Gewichtsbelastungen treten nicht nur nach starken Schneefällen auf: Auch mässiger Schneefall mit einem Wechsel von Antauen und Überfrieren kann zu „Gewichtsproblemen“ führen.
Im Privatgarten kann es daher sinnvoll sein, Schneelasten von Bäumen zu reduzieren. Aber Vorsicht: Der Selbstschutz sollte Vorrang haben…
Die auf dem Foto abgebildeten Linden werden die Last gut überstehen und lediglich Feinäste und Schwachäste verlieren sowie ein bischen Totholz. Es haben aber nicht alle Gehölze eine für die „Schneelast-Abwehr“ so vorteilhafte Verzweigungsstruktur. Insbeondere Obacht ist geboten bei Bäumen mit Morschungen, angebrochenen Ästen und dergleichen.
Das Foto wurde im Kieler Stadtteil Hassee aufgenommen.