16 Verdachtsfälle für PFC-Verseuchung auf Bundeswehrstandorten in Schleswig-Holstein

Tirpitzhafen Kiel - eine der Verdachtsflächen in Schleswig-Holstein für die Verseuchung durch Löschschaum.
Tirpitzhafen Kiel
Das ARD-Magazin report München hat in einer Recherche 108 Verdachtsfälle und 18 bestätigte Kontaminationen mit PFC auf Bundeswehrstandorten ermittelt. Verursacht wurden sie durch bei der Brandbekämpfung früher übliche Löschschäume. In Schleswig-Holstein gibt es 16 Verdachtsfälle, davon zwei in Kiel (Marinearsenal und Tirpitzhafen) und einen in Laboe. Gefährlich ist die krebserzeugende Stoffgruppe u.a. für das Grundwasser. Betroffen sind aber auch zahlreiche andere Flächen, v.a. Flughäfen sowie Einsatzorte und Übungsflächen der Feuerwehren.
Liste der betroffenen schleswig-holsteinischen Bundeswehr-Standorte
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Atomkraft: Schluss! – Demonstrationen am 28. Mai

contrAtom
contrAtom
Die Reaktorkatastrophe von Fukushima hat erneut gezeigt: Atomkraft ist unbeherrschbar und birgt ein tägliches, tödliches Risiko. Hunderttausende gehen deshalb in diesen Monaten bundesweit auf die Straße und fordern entschieden den Atomausstieg. Am 28. Mai finden in über 20 Städten bundesweit die nächsten großen Demonstrationen statt.
Die Bundesregierung will erst im Juni beschließen, welche Konsequenzen sie aus Tschernobyl und Fukushima zieht – offiziell auf Basis eines Sicherheitschecks aller AKWs. Doch in Wahrheit wird der öffentliche Druck bestimmen, ob jetzt endlich Schluss mit der gesamten Atomindustrie ist, die acht derzeit abgeschalteten Reaktoren endgültig stillgelegt werden und die restlichen ihnen folgen.
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26.3.2011: Bundesweite Großdemos gegen Atomkraft

Fukushima mahnt
Fukushima mahnt
Die schrecklichen Ereignisse in Japan machen uns fassungslos. Die Reaktorkatastrophe in Fukushima führt auf erschütternde Weise vor Augen: Es gibt keinen Schutz vor dem nuklearen Restrisiko. Nach Fukushima kann es nur eine Konsequenz geben: Atomkraft abschalten! Drei Monate sieben Atomkraftwerke stillstehen lassen, wie dies Schwarz-Gelb ankündigt, reicht nicht!
Für kommenden Samstag, den 26. März rufen wir zu vier Großdemonstrationen in Berlin, Hamburg, Köln und München auf. Mit zehntausenden Menschen demonstrieren wir für das endgültige Aus der Atomenergie.
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Abseilaktion von Robin Wood-Aktivisten bei Halle stoppt Castor-Zug

Castor-Alarm 15.-18.02.2011
Castor-Alarm 15.-18.02.2011
Zwischen den Orten Schkopau und Halle-Ammendorf (Sachsen-Anhalt) protestieren heute seit 16:25 Uhr zwei ROBIN WOOD-Aktivisten mit einer Abseilaktion gegen den Atommülltransport von Karlsruhe nach Lubmin. Beide Atomkraftgegner befinden sich in der Stahl-Gitter-Konstruktion unter einer Eisenbahnbrücke, die über die Saale führt. Sie sind mit einem Drahtseil gesichert, das über den Schienen verläuft, so dass eine Weiterfahrt des CASTOR-Zuges nur unter Gefährdung der beiden möglich wäre. Der CASTOR-Zug steht zurzeit auf der Brücke. Die AktivistInnen fordern einen Stopp von Atommülltransporten und den sofortigen Atomausstieg.
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Morsleben-Kongress am Samstag in Magdeburg

Zum Bergfest der Planauslegung

Zu einer Bestandsaufnahme der kritischen Auseinandersetzung mit dem Atommüll-Lager in Morsleben (ERAM) lädt die Morsleben-Kampagne für diesen Samstag, den 21. November zu einem Kongress nach Magdeburg ein. Die Veranstaltung wird vom BUND Sachsen-Anhalt im Magdeburger Rathaus ausgerichtet, beginnt um 14.00 Uhr und wird live ins Internet übertragen (www.morsleben-kampagne.de).
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Morsleben: Illusionen zerplatzen!

Auftaktaktion zur Einwendungskampagne am Samstag, dem 24. Oktober 15 Uhr am ERA Morsleben an der B1
Ab 22. Oktober werden die Planunterlagen für die Schließung des Bergwerks Morsleben zwei Monate lang öffentlich ausgelegt. Die Morsleben-Einwendungs-Kampagne startet daher am Samstag, dem 24. Oktober mit einer fulminanten Auftaktveranstaltung am Gelände des so genannten Endlagers. Unter dem Titel Illusionen zerplatzen rufen der BUND Sachsen-Anhalt und die Trägergruppen der Kampagne zur farbenfrohen und zahlreichen Teilnahme auf. Morsleben: Illusionen zerplatzen! weiterlesen

Morsleben-Kampagne eröffnet Kampagnenbüro in Braunschweig

Einladung zur Eröffnung unseres Kampagnenbüros in Braunschweig für Donnerstag, 15. Oktober 2009, 18.00 Uhr im Umweltzentrum Braunschweig, Ferdinandstraße 7.
Wir möchten die Eröffnung des Büros nutzen, um bei Sekt und Saft über die aktuelle atompolitische Situation zu plaudern und die weiteren Maßnahmen der Kampagne vorzustellen.
Vom 22. Oktober – 21. Dezember werden die Pläne zur Schließung des Atommüll-Lagers Morsleben öffentlich ausliegen (Ankündigung am Do., 15. Oktober). Die Morsleben-Kam­pagne organisiert die öffentliche Auseinandersetzung mit den problematischen Plänen und ruft in der Region und bundesweit zu Einwendungen auf. Morsleben-Kampagne eröffnet Kampagnenbüro in Braunschweig weiterlesen