Wasserspiele – das perfekte Glück (nicht nur) für Kinder

Autor: Andreas Regner

Wasser ist der Quell des Lebens und für Kinder ist es das zentrale Spielelement. Im Zusammenhang mit Kindern muss Vorsorge getroffen werden gegen die Gefahr des Ertrinkens. Dies ist einerseits eine Frage der Aufsicht. Andererseits spielt aber auch die Bauweise eine nicht unerhebliche Rolle für das mögliche Gefährdungspotential. So sollten Folienlösungen im Kindergartenbereich eher gemieden werden, weil bei ihnen eine enorme Rutschgefahr besteht – oder sie bedürfen einer besonderen Absicherung / Bauweise.

Wasserspielbereich in der Bauphase. Foto: A.Regner. Die Fotos zeigen einen Wasserspielbereich in der Bauphase. Mamor- und Granitsteine wurden über einen Graben, der der Oberflächenentwässerung dient als Brücke gebaut. Gleichzeitig kann in Trockenzeiten der Graben genutzt werden um mittels Schlauch und Pumpe das in Zisternen gespeicherte Dachwasser für das Kinderspiel nutzbar zu machen. Im Hintergrund eine Sitz-Spielecke mit Feldsteinen und Stammabschniten von Grossbäumen.
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Wildkräuter – Giersch – Limonade

Gierschlimonade

gefunden von wühlmaus

Das Rezept stammt aus dem Kochbuch "Delikatessen am Wegesrand", Unkräuter zum Genießen, von B.Klemme und D.Holtermann; ISBN 379190616X

1 Kräuterstrauß aus: 10 Blätter vom Giersch, 1 Ranke vom Gundermann, 1 Stengel Pfefferminze;
1 Liter Apfelsaft; 1/2 Flasche Mineralwasser; Saft einer Zitrone;
Kräuterstrauß in den Saft hängen, kräftig drücken und kühl stellen. Nach mindestens drei Stunden den Strauß herausnehmen, Zitronensaft und Mineralwasser zugeben.

Blüten – Holunder – Limonade

Sternchenlimonade

Damit auch Kinder etwas von unseren kulinarischen Freuden haben!

Autorin: Ira

8 vollreife Holunderblütendolden werden zusammen mit 1 Zweig frischer Minze (sollte schon echte Minze sein!)
einem Spritzer Zitrone und etwas Zucker oder wenig aromatischem Honig in 2l KALTEM! Wasser über Nacht kühl gestellt. Am nächsten Morgen filtriert man durch ein Baumwolltuch (da bleiben auch die übersehenen Läuse drin) in eine große Glaskaraffe und legt die schönste Blütendolde mithinein.
Günstig, köstlich, sehr erfrischend und ein wunderschöner Anblick!
Gefahrenvermerk: Nicht länger stehen lassen, dann fängt es an zu gären und erzeugt Alkohol.

tiere – bienenweide

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Bienenweide

Autor: Hannes Birnbacher,Windhagen

Stand: 28.2.2001
Durch gezieltes Anpflanzen bestimmter Blumen kann man den Besuch von
Bienenarten im eigenen Garten fördern. Aus dem unten genannten Buch
zusammengestellt!

Bienen im Ziergarten:
Winterling, Schneegllöckchen, Märzenbecher, Krokus, Blaustern,
Traubenhyazinthe, Zierlauch, Steinkraut, Goldlack, Schleifenblume,
Goldmohn, Vergißmeinnicht, Beinwell, Reseda, Himmelsleite,
Glockenblumen, Fetthennenarten, Mauerpfeffer, Stockrose, Skabiosen,
Geißraute, alle Lippenblütler und ungefüllten Korbblütler.

Bienen im Nutzgarten:
Alle Obstbaumarten, Erdbeere, Himbeere, Brombeere, Stachelbeere,
Johannisbeere, Gurke, Kürbis, Spargel, Dicke Bohne, Feuerbohne,
Thymian, Salbei, Ysop, Minenarten, Lavendel, Zitronenmelisse, Majoran,
Kümmel, Liebstöckel, Koriander, Anis, Fenchel, Boretsch, Beinwell,
Eibisch, Arnika, Benediktenkraut, Echer Alant, Baldrian.

Hummeln: Pflanzen, die sich durch ihre Größe, ihren kräftigen Bau,
ihre tieferliegenden Nektardrüsen und ihre günstige Anflug- und
Sitzmöglichkeiten von den eigentlichen Bienenblumen unterscheiden.
Dost, Herzgespann, Indianernessel, Schwarznessel, Katzenminze,
Pfefferminze, Melisse, Thymian, Lerchensporn, Drüsiges Springkraut,
Gartenbalsamine, Phlox, Phacelia, Boretsch, Garten-Beinwell,
Rhododendron, Erica-Arten, Sommerflieder.

Wildbienen: Luzerne, Zaunwicke, Wiesen-Platterbse,
Gamander-Ehrenpreis, Knautie, Skabiose, Glockenblume, Hahnenfuß,
Wiesen-Kwerbel, Wiesen-Pippau, Rauher Löwenzahn, Gemeines Ferkelkraut.
Violetter Natternkopf, Garten-Resede, Wilde Resede, Färber Resede,
Natternkopf, Kratzdistel, Ochsenzunge.
Hauhechel, Zistarten, Schwarznessel, Glockenblumenarten,
Fetthennenarten, Hauswurzarten, Steinkrautarten, Schweizer Schöterich,
Nachtviole, Wiesen-Bärenklau, Edeldistel, Wollige STrohblume,
Gold-Schafgarbe, Rainfarn, Mutterkraut, Alatn-Arten, Ruhr-Flohkraut,
Ochsenauge, WEgwarte, Rispen-Flockenblume, Kugeldistel.
Küchenzwiebel, Küchenlauch, Kuggellauch, Berglauch, Runder Lauch.
Rootbeerige Zaunrübe, karminrote und weiße Staudenwicke.

Bei Gehölzen: Weidenarten.

Etwa ein Drittel der Pflanzen dieses Nahrungsmittelangebotes habe ich
selber auf dem Grundstück. Wie man sieht, ist eine Menge „Unkraut“
darunter. Daran hat es bei mir keinen Mangel. Ich habe aber auch einen
Teil der Rasen/Wiesenfläche reserviert, den ich nur zweimal jährlich
abmähe. An allen Blütenpflanzen sind stets zahlreiche Insekten zu
beobachten, weiterhin sind seit der Heranzüchtung meiner
entsprechenden Pflanzen auch viel mehr Vögel zu beobachten.

Eine besondere Belohnung ist ferner, dass die Pflanzen auf die
Insekten angewiesen sind und die Förderung des Nahrungsmittelangebotes
diese wiederum anlockt und damit die Erträge erhöht. Wenn man kann,
plane man eine Überbrückung sowohl von Flächen (vom Hausgarten zum
Vorgarten) als auch eine zeitliche, sodass vor allem den Hummeln, die
keine Nahrungsmittelvorräte zur Überbrückung anlegen, immer etwas
angeboten wird.
Besitzer von Obstbäumen und z.B. Beerenobst (Brombeeren etc.) werden
es dankbar bemerken. Hierbei ergänzen sich die verschiedenen
Insektenarten. Beispielsweise können Hummeln nicht von flachen Blüten
profitieren, wohl aber hervorragend von tiefen.

Literatur: Bienen, Hummeln, Wespen im Garten und in der Landschaft,
ISBN 3-87596-098-X, zu 19,– DM bei Amazon.de versandkostenfrei
erhältlich und wegen der durchgehend farbigen Aufmachung sehr
preiswert.

mischkultur

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Dieser Teildokumentation fehlt die Tabelle, die auf der Seite http://home.t-online.de/home/r.gutzki/Mischtabelle.htm
einsehbar ist.

Mischultur

Quelle:

Gute Nachbarn

Der Rote Fingerhut sorgt für kräftiges Wachstum bei Kartoffeln, Tomaten und Äpfeln. Achtung Fingerhut ist Giftig.
Borretsch und Spinat. Borretsch mit Erdbeeren. Borretsch mit Kohl und Kohlrabi. Borretsch bildet Saponine.
Dill im Gurkenbeet. Dill mit Karotten, am besten gleich beide in der selben Rille aussähen.
Kohlrabi und Gurke sind auch ein gutes Paar. Der Kohlrabi gibt zu anfang ein Sonnenschutz für die Gurken.
Auch Gurke und Sonnenblume, am besten die Kleinen Sorten, die nicht zu viel Nährstoffe zehren.
Basilikum und alle Kürbisgewächse (Gurke, Melone,) haben eine gute Paartnerschaft da Basilikum gegen Mehltau ist.
Pfefferminze mit Kohlarten und Kopfsalat bilden eine gute gemeinschaft.
Pfefferminze fördert den Wuchs von Frühkartoffeln.
Sellerie und Kohl haben ebenfalls eine tiefe Freundschaft.
Mit Ringelbulme und Tagetes vertragen sich alle Blumen und Staudenpflanzen.
Zur Tomate gehört Ringelblume, und die Petersilie gibt den Tomaten einen besseren Geschmack.
Die Rose mit Lavendel, Salbei, Thymian oder Ysop, verhindert Blattlausbefall.
Eine Rabatte von Lavendel, ThymianundYsop irritiert viele Schadinsekten und lockt Nützliche an.
Thymian und Ysophalten Schnecken fern.
Der Feldsalat im Erdbeerfeld hält den Boden locker und feucht. Im Winter schützt er die Erdbeern vor Frostschäden.
Feldsalat und Radieschen zusammen im Herbst gesät:
– Die Radieschen werden zuerst Erntereif und geben neuen Platz für den langsamer wachsenden Feldsalat.
Spinat eignet sich auch gut als Frostschutz für die Erdbeeren (siehe Die winterharten Salate )
Gurke und Stangenbohne bilden eine gute gemeinschaft. Die Stangenbohne sorgt für Windschutz und feuchte Luft.
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Heilpflanzen – Tee

Grundrezeptur

Für die medizinische Verwendung von Heilkräutern sind teilweise andere Dosierungen notwendig bzw. sinnvoll. Bitte informiere dich in der Fachliteratur oder lasse dich beraten. Höchstdosierung für viele ’stärkere Kräuter‘ sind fünf Tage lang drei Tassen täglich.

Nur eine sachgemässe Ernte und Aufbewahrung sichern Dir den Erhalt möglichst vieler Wirkstoffe!

Pro Teelöffel getrockneten Krautes eine Tasse kochendes Wasser (das im Moment des Aufgiessens gerade eben nicht mehr kocht).

Pro Teekanne einen Löffel Kräuter mehr dazugeben.

Vor allem Pflanzen, bei denen die ätherischen Öle wichtig sind, werden als Tee zubereitet. Vorsicht: ätherische Öle sind leicht flüchtig. Daher: Abdeckung der Teekanne oder der Tasse. Falls der Deckel der Teekanne kaputt ist oder ihr keine speziellen Teetassen habt, tut es eine Untertasse als Abdeckung auch. Beispiele für solche Pflanzen sind:

  • Capsella bursa-pastoris, Hirtentäschelkraut
  • Matricaria recutita, Kamille
  • Mentha pulegium, Poleiminze (giftig)
  • Mentha x piperita, Pfeffer-Minze
  • Nepeta cataria, Katzenminze
  • Zingiber officinalis, Ingwer

Natürlich ist es aber sinnvoll bei z.B. einer Erkältung über der Tasse heissen Kamillen- oder Pfeffer-Minztees mit Nase und/oder Mund zu inhalieren…
Honig, Milch und Zitrone können medizinische Beigaben für Tees sein.

Abgesehen von Einzelfällen in der medizinischen Verwendung werden Kräutertees im mitteleuropäischen Kulturkreis meist recht kurz ausgezogen (fünf Minuten). In den verschiedenen pflanzenheilkundlichen Lehren gbt es dazu aber sehr unterschiedliche Auffassungen. So ist die Dauer in vielen Richtungen chinesischer Medizin eher zwischen zehn und zwanzig Minuten.

Homöopathie – Einführung

Einführung in die Homöopathie

Autorin: Ingrid Zimmermann

Das Wort Homöopathie stammt aus dem Griechischen und setzt sich aus den Worten "homoin = ähnlich" Und "pathos = Leiden" zusammen. Die Leitregel der Homöopathie ist "Ähnliches mit Ähnlichem zu heilen" (similimus similimum curentur). Das bedeutet, dass in der Homöopathie ein kranker Mensch mit einem Arzneimittel behandelt wird, das vom Gesunden eingenommen ähnliche Krankheitserscheinungen hervorruft, ein "ähnliches Leiden" also.

Das Jahr 1796 wird allgemein als das Geburtsjahr der Homöopathie angesehen. Der Begründer der Homöopathie, Dr. med. Samuel Hahnemann, formulierte in diesem Jahr erstmals öffentlich den "Ähnlichkeitsgedanken", den er zuvor durch den sogenannten "Chinarindenversuch" bestätigen konnte: Hahnemann, nahm täglich eine bestimmte Menge Chinarinde ein, die als wirksames Mittel gegen Malaria bekannt war, und erzeugte so bei sich "malariaähnliche" Symptome.
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