jauche – behälter

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Gefässe für die Jaucheherstellung

Autor: Ralf Gutzki:

Die Gefäße für die Jaucheherstellung sollen aus Holz, Plastik oder Ton und außerdem gut verschließbar sein. Behälter aus Metall sind nicht geeignet, weil zwischen Metall und Jauche chemische Verbindungen eingegangen werden. Wichtig ist es auch, die Gefäße abzudecken, doch muß der Deckel eine Luftzufuhr gewährleisten.

Tiere – Insektennisthilfen

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Nisthilfen für Wildbienen und Einsiedlerwespen

Autor: Ralf Gutzki:

Stand: 04.03.2001
Immens ist die Bedeutung von Wildbienen und Einsiedlerwespen in der Natur und damit auch für uns Menschen.
Die emsigen Wildbienen sind unentbehrliche Blütenbestäuber und sorgen für Samen und Früchte.
Die Einsiedlerwespen sind dagegen als biologische Bekämpfer von Blattläusen, Raupen und Fliegen äußerst wichtig.
Jeder kann diesen, für uns Menschen harmlosen, kleinen Helfern mit einfachen Mitteln sehr wirkungvoll unterstützen.

Seit mehreren Jahren werden Nistplätze von Wildbienen und Einsiedlerwespen in zunehmendem Maße zerstört.
Neben einem geeigneten Nistplatz benötigen Wildbienen Blütenpflanzen, in denen sie ihre unentbehrliche Nahrung, Nektar und Blütenstaub, finden.

Schutzmöglichkeit
Um die Nahrungsquellen zu erhalten, ist auf die Verwendung von Hebiziden zu verzichten.
Einheimische Wildpflanzen sollten in Gärten und Grünanlagen wieder eine Chance bekommen.

Nistkästen
Ohne Nistmöglichkeit können sich diese Insekten nicht fortpflanzen. Deshalb müssen auch hier
Hilfsmaßnahmen getroffen werden. Aus abgelagertem Hartholz (Buche, Eiche,usw.), das
nicht mit Holzschutzmitteln behandelt wurde, kann ohne große Kosten und Mühe eine
Nisthilfe gebastelt werden. In das Holzstück werden Gänge von 2 bis 10 mm Durchmesser
dicke Löcher gebohrt. Die Bohrtiefe richtet sich dabei nach der vorhandenen Bohrerlänge,
die man ganz nutzen sollte. Das Holz darf aber nicht durchbohrt werden!

Eine andere Möglichkeit ist einen Nistkasten aus Ton zu basteln.
In den feuchten Ton werden mit verschieden dicken Stricknadeln Nestgänge gestochen.
Der Tonblock muss vollständig durchgestochen werden. Ansonsten kann der Gang durch den beim
Herausziehen der Nadel entstehenden Unterdruck zuquellen.
Nachher werden die Gänge auf der Rückseite wieder zugeschmiert.
Nachdem zwei Löcher zum Aufhängen gestochen worden sind, wird der fertige Rohling
getrocknet und gebrannt, wobei er um ca. 10% schrumpft.

Die Nistkästen werden am besten an einem sonnigen Ort so aufgehängt das die
Gänge waagerecht liegen und von Tieren frei anzufliegen sind.
Feuchtigkeit schädigt die jungen Bewohner, deshalb sollte ein Regen geschützer
Standort bevorzugt werden.

Von April bis Oktober werden die Einsiedlerwespen ihren Neubau anfliegen.
Die einzelen Arten fliegen jedoch nur wenige Wochen im Jahr.

jauche – arten – schachtelhalm

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Equisetum arvense, Ackerschachtelhalm

Autor: Ralf Gutzki, redaktionell: A.Regner

Rezept: Schachtelhalmbrühe:
Von Mai bis August kann er auf Äckern und Wiesen, vor allem auf feuchten und verdichteten Böden gesammelt werden.
200 Gramm getrocknete bzw. 1,5 Kilogramm frische Schachtelhalmwedel werden in 10 Liter Wasser 24 Stunden eingeweicht. Dann eine Stunde kochen und zugedeckt abkühlen lassen. Vor Gebrauch durchseihen, (siehe auch Rezepte für Jauchen und Brühen). In einer Verdünnung von 1:5 oder 1:10 über die gefährdeten Pflanzen gießen.
Schachtelhalm – wirksam gegen Kohlhernie und andere Pilze:
Zum Schutz vor Krankheiten aus dem Boden (Schwarzbeinigkeit, Kohlhernie) sollte man die Pflänzchen in eine Brühe aus Ackerschachtelhalm stellen (Schachtelhalmbrühe).
lm Verhältnis 1:10 verdünnt kann man die Brühe auch zum Angeißen der Pflänzchen nehmen.
Mögliche Maßnahme gegen den Grauschimmel an Erdbeeren.

tiere – bienenweide

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Bienenweide

Autor: Hannes Birnbacher,Windhagen

Stand: 28.2.2001
Durch gezieltes Anpflanzen bestimmter Blumen kann man den Besuch von
Bienenarten im eigenen Garten fördern. Aus dem unten genannten Buch
zusammengestellt!

Bienen im Ziergarten:
Winterling, Schneegllöckchen, Märzenbecher, Krokus, Blaustern,
Traubenhyazinthe, Zierlauch, Steinkraut, Goldlack, Schleifenblume,
Goldmohn, Vergißmeinnicht, Beinwell, Reseda, Himmelsleite,
Glockenblumen, Fetthennenarten, Mauerpfeffer, Stockrose, Skabiosen,
Geißraute, alle Lippenblütler und ungefüllten Korbblütler.

Bienen im Nutzgarten:
Alle Obstbaumarten, Erdbeere, Himbeere, Brombeere, Stachelbeere,
Johannisbeere, Gurke, Kürbis, Spargel, Dicke Bohne, Feuerbohne,
Thymian, Salbei, Ysop, Minenarten, Lavendel, Zitronenmelisse, Majoran,
Kümmel, Liebstöckel, Koriander, Anis, Fenchel, Boretsch, Beinwell,
Eibisch, Arnika, Benediktenkraut, Echer Alant, Baldrian.

Hummeln: Pflanzen, die sich durch ihre Größe, ihren kräftigen Bau,
ihre tieferliegenden Nektardrüsen und ihre günstige Anflug- und
Sitzmöglichkeiten von den eigentlichen Bienenblumen unterscheiden.
Dost, Herzgespann, Indianernessel, Schwarznessel, Katzenminze,
Pfefferminze, Melisse, Thymian, Lerchensporn, Drüsiges Springkraut,
Gartenbalsamine, Phlox, Phacelia, Boretsch, Garten-Beinwell,
Rhododendron, Erica-Arten, Sommerflieder.

Wildbienen: Luzerne, Zaunwicke, Wiesen-Platterbse,
Gamander-Ehrenpreis, Knautie, Skabiose, Glockenblume, Hahnenfuß,
Wiesen-Kwerbel, Wiesen-Pippau, Rauher Löwenzahn, Gemeines Ferkelkraut.
Violetter Natternkopf, Garten-Resede, Wilde Resede, Färber Resede,
Natternkopf, Kratzdistel, Ochsenzunge.
Hauhechel, Zistarten, Schwarznessel, Glockenblumenarten,
Fetthennenarten, Hauswurzarten, Steinkrautarten, Schweizer Schöterich,
Nachtviole, Wiesen-Bärenklau, Edeldistel, Wollige STrohblume,
Gold-Schafgarbe, Rainfarn, Mutterkraut, Alatn-Arten, Ruhr-Flohkraut,
Ochsenauge, WEgwarte, Rispen-Flockenblume, Kugeldistel.
Küchenzwiebel, Küchenlauch, Kuggellauch, Berglauch, Runder Lauch.
Rootbeerige Zaunrübe, karminrote und weiße Staudenwicke.

Bei Gehölzen: Weidenarten.

Etwa ein Drittel der Pflanzen dieses Nahrungsmittelangebotes habe ich
selber auf dem Grundstück. Wie man sieht, ist eine Menge „Unkraut“
darunter. Daran hat es bei mir keinen Mangel. Ich habe aber auch einen
Teil der Rasen/Wiesenfläche reserviert, den ich nur zweimal jährlich
abmähe. An allen Blütenpflanzen sind stets zahlreiche Insekten zu
beobachten, weiterhin sind seit der Heranzüchtung meiner
entsprechenden Pflanzen auch viel mehr Vögel zu beobachten.

Eine besondere Belohnung ist ferner, dass die Pflanzen auf die
Insekten angewiesen sind und die Förderung des Nahrungsmittelangebotes
diese wiederum anlockt und damit die Erträge erhöht. Wenn man kann,
plane man eine Überbrückung sowohl von Flächen (vom Hausgarten zum
Vorgarten) als auch eine zeitliche, sodass vor allem den Hummeln, die
keine Nahrungsmittelvorräte zur Überbrückung anlegen, immer etwas
angeboten wird.
Besitzer von Obstbäumen und z.B. Beerenobst (Brombeeren etc.) werden
es dankbar bemerken. Hierbei ergänzen sich die verschiedenen
Insektenarten. Beispielsweise können Hummeln nicht von flachen Blüten
profitieren, wohl aber hervorragend von tiefen.

Literatur: Bienen, Hummeln, Wespen im Garten und in der Landschaft,
ISBN 3-87596-098-X, zu 19,– DM bei Amazon.de versandkostenfrei
erhältlich und wegen der durchgehend farbigen Aufmachung sehr
preiswert.

jauche – arten – löwenzahn

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Taraxacum officinalis agg., Löwenzahn, Pusteblume, Kuhblume

Autor: Ralf Gutzki

Löwenzahnjauche sorgt für gesunde Früchte:
Rezept: Es werden 1,5 bis 2 Kilogramm frische Löwenzahnpflanzen (Blüten und Blätter) in zehn Liter Wasser angesetzt. Nach 14 Tagen ist die Jauche gebrauchsfertig und kann unverdünnt oder im Verhältnis 1:5 im Frühjahr und Herbst über Boden und Pflanzen gegossen oder gespritzt werden.
Mit gleichem Erfolg kann man Löwenzahntee verwenden, den man jeweils bei Bedarf aus getrockneten Blüten, Blättern und Wurzeln herstellen kann. 15 – 20 Gramm des getrockneten Löwenzahns werden mit einem Liter kochendem Wasser überbrüht. Die Mischung wird – ebenfalls im Frühjahr und im Herbst – über die Pflanzen gespritzt.
Eine selbstzubereitete Löwenzahnjauche kann zur Wachstumsregulierung und Qualitätsverbesserung von Obst beitragen.
Löwenzahnjauche, die man als Jauche auch über die Blätter gießen kann, verbessert die Qualität von Erdbeeren.

mischkultur

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Dieser Teildokumentation fehlt die Tabelle, die auf der Seite http://home.t-online.de/home/r.gutzki/Mischtabelle.htm
einsehbar ist.

Mischultur

Quelle:

Gute Nachbarn

Der Rote Fingerhut sorgt für kräftiges Wachstum bei Kartoffeln, Tomaten und Äpfeln. Achtung Fingerhut ist Giftig.
Borretsch und Spinat. Borretsch mit Erdbeeren. Borretsch mit Kohl und Kohlrabi. Borretsch bildet Saponine.
Dill im Gurkenbeet. Dill mit Karotten, am besten gleich beide in der selben Rille aussähen.
Kohlrabi und Gurke sind auch ein gutes Paar. Der Kohlrabi gibt zu anfang ein Sonnenschutz für die Gurken.
Auch Gurke und Sonnenblume, am besten die Kleinen Sorten, die nicht zu viel Nährstoffe zehren.
Basilikum und alle Kürbisgewächse (Gurke, Melone,) haben eine gute Paartnerschaft da Basilikum gegen Mehltau ist.
Pfefferminze mit Kohlarten und Kopfsalat bilden eine gute gemeinschaft.
Pfefferminze fördert den Wuchs von Frühkartoffeln.
Sellerie und Kohl haben ebenfalls eine tiefe Freundschaft.
Mit Ringelbulme und Tagetes vertragen sich alle Blumen und Staudenpflanzen.
Zur Tomate gehört Ringelblume, und die Petersilie gibt den Tomaten einen besseren Geschmack.
Die Rose mit Lavendel, Salbei, Thymian oder Ysop, verhindert Blattlausbefall.
Eine Rabatte von Lavendel, ThymianundYsop irritiert viele Schadinsekten und lockt Nützliche an.
Thymian und Ysophalten Schnecken fern.
Der Feldsalat im Erdbeerfeld hält den Boden locker und feucht. Im Winter schützt er die Erdbeern vor Frostschäden.
Feldsalat und Radieschen zusammen im Herbst gesät:
– Die Radieschen werden zuerst Erntereif und geben neuen Platz für den langsamer wachsenden Feldsalat.
Spinat eignet sich auch gut als Frostschutz für die Erdbeeren (siehe Die winterharten Salate )
Gurke und Stangenbohne bilden eine gute gemeinschaft. Die Stangenbohne sorgt für Windschutz und feuchte Luft.
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