Tag-Archiv für 'AT'

Gravierende Fehler im EFSA-Gutachten zu Gentech-Mais aufgedeckt

Umweltschützer fordern europaweites Anbauverbot von MON810.
Brüssel. Ein Bericht von Greenpeace und GLOBAL 2000 deckt im Gutachten der Europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) über die Sicherheit des gentechnisch veränderten Mais MON810 gravierende Fehler auf. So wurde zum Beispiel eine falsche Maissorte für Tests herangezogen. Das Gutachten soll der Europäischen Kommission und den Mitgliedsstaaten als Entscheidungsgrundlage für eine Neuzulassung zum Anbau dienen. Insgesamt sechs Staaten, darunter Österreich, haben MON810 bereits wegen Sicherheitsmängeln für den Anbau verboten. ‘Gravierende Fehler im EFSA-Gutachten zu Gentech-Mais aufgedeckt’ weiterlesen


Keine Marienkäferplage!

NABU: Marienkäfer treten jetzt natürlicherweise gehäuft auf und eignen sich zur biologischen Schädlingsbekämpfung
Den NABU erreichen zurzeit Meldungen von verstärkt auftretenden Marienkäfern in Hamburg. Der Umweltverband informiert, dass es sich dabei um ein ganz natürliches Phänomen handelt. Immer stärker breitet sich allerdings der Asiatische Marienkäfer aus und könnte unsere ca. 30 heimischen Glückskäferarten verdrängen. Der Marienkäfer hat einen großen Anteil an der natürlichen Schädlingsbekämpfung: Sowohl als Larve als auch als ausgewachsener Käfer ernährt er sich von Blattläusen. ‘Keine Marienkäferplage!’ weiterlesen


Gebietsheimisches Saat- und Pflanzgut in der Praxis – Tagung am 08. Oktober in Dresden

8. Oktober 2009

Am 08. Oktober veranstalten der Deutsche Verband für Landschaftspflege (DVL) gemeinsam mit der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU) die Tagung „Biodiversität praktisch – gebietsheimisches Saat- und Pflanzgut im Einsatz“ im Blockhaus am Neustädter Markt 19 in Dresden. Es werden praktische Möglichkeiten aufgezeigt, wie mit gebietsheimischem Saat- und Pflanzgut die innerartliche Vielfalt unserer Wildpflanzen gestützt und damit ein Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität geleistet werden kann. ‘Gebietsheimisches Saat- und Pflanzgut in der Praxis – Tagung am 08. Oktober in Dresden’ weiterlesen


Linz: Ausstellung Das grüne Band Europas

4. Juli 2009bis10. Januar 2010

Quelle: Stadt Linz

Wo Europa einst geteilt war, quert heute ein grünes Band den Kontinent: Ein einzigartiges Ökosystem zwischen Wildnis und Kulturlandschaft.

Die Ausstellung präsentiert ein internationales Naturschutzprojekt, das die vielfältigen Landschaften am ehemaligen Eisernen Vorhang erhalten und ihre Natur und Kulturwerte nachhaltig sichern will. Auf einer Länge von 8.500 km sind quer durch Europa wichtige Rückzugsgebiete für Wildtiere wie Bär, Luchs und Wolf entstanden – vom subarktischen Lappland über die Ostseeküste, die zentraleuropäischen Mittelgebirge und Flussniederungen bis zur Schwarzmeerküste an der bulgarisch-türkischen Grenze. ‘Linz: Ausstellung Das grüne Band Europas’ weiterlesen


Rückkehr auf leisen Pfoten

Quelle: WWF Deutschland

WWF: Luchs nur einen Katzensprung vom deutschen Alpenraum entfernt.

Nach über 100jähriger Abwesenheit kehren die Luchse langsam in ihren alpinen Lebensraum zurück. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Umweltschutzorganisation WWF. Neben stabilen Populationen in den Schweizer Nordwestalpen und der Grenze zwischen Ostösterreich und Slowenien gilt nun auch eine Rückkehr der ersten Raubkatzen in die österreichischen Bundesländer Vorarlberg und Tirol als gesichert. „Vom österreichischen Lechtal aus ist es nur ein sprichwörtlicher Katzensprung bis in den deutschen Alpenraum und das Allgäu“, sagt Volker Homes, Leiter WWF-Artenschutz. Der WWF erwarte, dass sich die Luchse weiter im deutschsprachigen Alpenraum ausbreiten, schließlich sei dieser ein idealer Lebensraum für die scheuen Jäger.
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Rußfrei fürs Klima in Hannover

Bearbeitete Quelle: DUH e.V.

Feinster Dieselruß beschleunigt die Eisschmelze in der Arktis und mit ihr die Erderwärmung – Städte sind bei der Bekämpfung des Effekts besonders gefordert – Beispiel Hannover zeigt Erfolge und neue Handlungsmöglichkeiten

Hannover: Feinste Rußpartikel sind nicht nur verantwortlich für schwere Gesundheitsschäden vor allem in den städtischen Ballungsräumen. Sie tragen darüber hinaus – neben den bekannten Treibhausgasen wie Kohlendioxid – zur globalen Klimaerwärmung bei. Insbesondere beschleunigen Rußpartikel das Abschmelzen des arktischen Eises. „Rußpartikel aus Europa gelangen über die Atmosphäre bis in die Arktis und lagern sich dort auf dem Eis ab. Es entsteht eine Art Grauschleier, das Eis erwärmt sich deshalb bei Sonneneinstrahlung stärker. Im Ergebnis schmelzen die Eismassen schneller und die Temperatur in der Arktis steigt“, sagte der internationale Verkehrsberater Dr. Axel Friedrich heute in Hannover. Weil die Rußpartikel in der Arktis vor allem aus Europa stammen, sei hier auch der Handlungsbedarf am größten. Andererseits gebe es eine große Chance für schnelle Erfolge bei der Bekämpfung dieses Aufheizeffekts, weil sich Rußpartikel im Gegensatz zu Treibhausgasen nur vergleichsweise kurz in der Atmosphäre halten.
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Aigner verbietet Anbau von GVO Mais

Nachfolgend wird eine geringfügig veränderte und gekürzte Pressemitteilung der AbL e.V. dokumentiert.
Ein notwendiger Schritt für die gentechnikfreie Landwirtschaft

AbL fordert Ausweisung gentechnikfreier Regionen in Deutschland

„Nachdem fünf EU-Länder den Anbau von MON 810 Mais verboten haben, hat nach langem Zaudern nun endlich auch die Bundesregierung diesen Schritt getan. Die Entscheidung war längst überfällig, die Aussaatsaison hat in einigen Regionen Deutschlands bereits begonnen. Trotzdem gratulieren wir Frau Aigner, dass sie zuletzt doch den Mut hatte, den Gentechnikmais zu verbieten. Sicherlich spielen dabei auch die nahenden Wahlen für das Europaparlament und den Bundestag eine Rolle. Der Druck der Bauern und Bäuerinnen, die bereits 187 gentechnikfreie Regionen in Deutschland ausgerufen haben, ist zu einem agrarpolitischen Faktor geworden. Auch den Bauern und Bäuerinnen ist daher ausdrücklich zu gratulieren“, bemerkt Friedrich Wilhelm Graefe zu Baringdorf, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL).
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