Laboe: Baumverstümmelung in der Strandstraße

Die Gemeinde Laboe hat ihre Ahornallee in der Strandstraße verstümmelt
Die Gemeinde Laboe hat ihre Ahornallee in der Strandstraße verstümmelt
Die Gemeinde Laboe hat bedauerlicherweise ihre gesamte Ahornallee in der Strandstraße verstümmelt. Jenseits irgendeiner Fachkunde kann man in der Allee alle der möglichen Fehler des Gehölzschnittes bzw. der Baumpflege finden. Die schwer geschädigten Bäume werden u.a. wegen der höheren Krankheitsanfälligkeit eine geringere Lebenserwartung haben. Es werden also Steuergelder nicht nur für eine mehr oder weniger sinnfreie „Pfllegemaßnahme“ verbrannt – es entstehen zusätzliche Kosten durch die Nachpflanzungen, die früher als notwendig erfolgen müssen. Genauso schwerwiegend ist der pädagogische Effekt: Man kann mit privaten Nachahmern rechnen. Im Fach Umweltpädagogik also auch allenfalls eine 5-. Wenn die Bäume nicht so jung wären und der Stammumfang entsprechend gering, hätte die Gemeinde im übrigen auch gegen ihre eigene Baumschutzsatzung verstoßen.

Ahorn-Sterben an der Kieler Hörn

Sterbende Ahorne an der Kieler Hörn. Sämtliche der an der Kieler Hörn gepflanzten Großbäume sind sterbenskrank
Sterbende Ahorne an der Kieler Hörn. Sämtliche der an der Kieler Hörn gepflanzten Großbäume sind sterbenskrank
Sämtliche der an der Kieler Hörn gepflanzten Ahorne (Acer) sind sterbenskrank.

Als letzten Notversuch hat das Kieler Grünflächenamt einen (weissen bzw. gelben) Schutzanstrich vorgenommen, der aber aller Wahrscheinlichkeit den Absterbensprozess aller (!) Bäume lediglich verlangsamt. Nun ja, einen Versuch ist das jedenfalls wert.

Die Gründe für das Absterben sind vielschichtig. Ausschlaggebend scheint eine große UV-Belastung durch die Nähe zur Kieler Förde zu sein und ein mangelnder Schutz der Rinde bei der Pflanzung zu sein.
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Kiel: Fragen zur amtlichen Zerstörung von Bäumen und irrige Antworten der Verwaltung

Zerstörter Kugelahorn in Gaarden - Der Baum ist völlig aus dem Gleichgewicht gebracht und weist keinen sortentypischen Kronenaufbau mehr auf.
Zerstörter Kugelahorn in Gaarden - Der Baum ist völlig aus dem Gleichgewicht gebracht und weist keinen sortentypischen Kronenaufbau mehr auf.
Im Artikel Kugelahorn-Zerstörung durch Schnitt wurde auf die fachwidrige Behandlung von acht Kugelahornen (Acer platanoides ‘Globosum’) in Kiel-Gaarden aufmerksam gemacht. Parallel dazu wurde der zuständige Ortsbeirat Gaarden auf die Baumzerstörung hingewiesen und um Aufklärung gebeten. Die Verwaltung antwortete recht zügig innerhalb von rund zehn Tagen mit einer Stellungnahme, die leider eine Fachkunde zur Thematik vermissen lässt:

Da die 8 Kugelahorne bereits sehr weit in den Verkehrsraum ragten, wurden diese durch Mitarbeiter des Grünflächenamtes im vergangenen Winterhalbjahr fachgerecht zurückgeschnitten. Die Ahorne sind bereits wieder gut ausgetrieben und bilden geschlossene kleine Kronen. Dies ist eine übliche baumpflegerische Maßnahme, die schon häufig an anderen Kugelbäumen im Stadtgebiet praktiziert wurde.

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Kugelahorn-Zerstörung durch Schnitt

Zerstörte Kugelahorne in Gaarden
Zerstörte Kugelahorne in Gaarden
Der Kugelahorn (Acer platanoides ‚Globosum‘) verträgt Rückschnitte ins Starkholz nicht.

Der sortentypische Kronenaufbau wird durch Starkschnitt zerstört und mittelfristig ist mit einem Ableben des Baumes zu rechnen.

Hier zwei Bildbeispiele an der Straßenkreuzung Elisabethstraße / Augustenstraße im Kieler Stadtteil Gaarden. Durch diesen Rückschnitt wurden insgesamt 8 Bäume zerstört.

Zerstörter Kugelahorn in Gaarden
Zerstörter Kugelahorn in Gaarden
Die Stadtplanung kann sich schon mal Gedanken über eine Neupflanzung machen. Wenn man die Bäume weghaben will, wäre eine Fällung angemessener und preisgünstiger.

S21-Protest: Robin Wood und Parkschützer pflanzen 50 neue Bäume

Stuttgart 21- Nein Danke!
Stuttgart 21- Nein Danke!
Mit Gewalt illegal gerodet, mit Liebe neu bepflanzt
Auf dem am 1. Oktober illegal gerodeten Areal im Stuttgarter Schlossgarten haben Mitglieder von den Parkschützern und ROBIN WOOD heute Abend damit begonnen, 50 junge Platanen, Eschen und Spitzahornbäume zu pflanzen. Mit ihrer Aktion fordern ROBIN WOOD und Parkschützer, dass die Arbeiten am Grundwassermanagement für das Bahn-Projekt Stuttgart 21 sofort eingestellt werden und das Gelände dem Park zurückgegeben wird. Durch die bis 2024 vorgesehene Grundwasserabsenkung um ca. zehn Meter sind die Bäume im gesamten Schlossgarten gefährdet. Der illegalen Baumfällung durch die Deutsche Bahn war am 30. September ein brutaler und rechtswidriger Polizeieinsatz gegen eine friedliche Demonstration vorausgegangen, der ‚Schwarze Donnerstag‘. Auch heute demonstrierten wieder mehrere zehntausend Menschen gegen Stuttgart 21. Unter dem Motto „Kultur statt Größenwahn! Nein zu Stuttgart21“ forderten sie einen umfassenden und sofortigen Bau- und Vergabestopp für S 21.
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BUND S-H: Auf Regenfluten im Garten vorbereiten

Folgen des Klimawandels
Zurzeit erleben wir als Folge des Klimawandels teils dramatische Starkregenereignisse mit über 25 Litern pro Quadratmeter in einer Stunde.
Dazu kommen starke Windböen und Gewitter. Die Folge sind überflutete Straßen, voll gelaufene Keller, eingeschlagene Blitze und erodierte Böden.
Gartenbesitzer müssen sich auf solche Starkregenschauer einstellen und ihre Gärten darauf vorbereiten.
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