Netzwerk Streuobstwiese Schleswig-Holstein

Mistel an Apfel. Foto: Walther
Mistel an Apfel. Foto: Walther
Pressemeldung des BUND SH
Streuobstwiesen bieten mehr als nur Obst. Mehrere tausend Tier- und Pflanzenarten wie Vögel, Fledermäuse und nützliche Insekten besiedeln diesen einzigartigen Lebensraum. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland Schleswig-Holstein gründet ein norddeutsches Netzwerk zu Streuobstwiesen und erfasst erstmals den Bestand in Schleswig-Holstein.
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Liberia: Kein Tropenholzverkauf aus Palmölkonzessionen

Protestaktion von Rettet den Regenwald

Die Firma Golden Veroleum Liberia besitzt Konzessionen über hunderttausende Hektar Land, um Palmölplantagen anzulegen. Jetzt beantragt sie eine Lizenz, die den Verkauf des dabei geschlagenen Holzes erlaubt. Umweltschützer fordern, den Export von Holz aus solchen Konzessionen zu verhindern. Sonst drohe die Zerstörung der Regenwälder.
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BUND-Broschüre: Bienenfreundliche Kommune – wie geht das?

Wildbienennisthilfe aus Ton und Lehm. Aufgenommen in Neumünster; Foto: A. Regner.
Wildbienennisthilfe aus Ton und Lehm. Aufgenommen in Neumünster; Foto: A. Regner.
Pressemitteilung des BUND SH.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Schleswig-Holstein e.V. stellt seine neue Broschüre zum kommunalen Bienenschutz vor.
„Mit dieser Broschüre zum kommunalen Bienenschutz möchten wir aufzeigen, wie man vom Hobbygärtner bis zur Verwaltungsangestellten die Lebensbedingungen für Wild- und Honigbienen im Siedlungsraum verbessern kann“, erklärt Dr. Florian Schulz aus dem BUND-Landesvorstand. „Konkrete Beispiele für Maßnahmen und Aktionsideen sowie geeignete Pflanzen zeigen den Weg zu mehr Bienenfreundlichkeit in Gemeinden, Schulen und Gärten auf“.
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Spaziergang in Kiel-Gaarden Streetart

Durch Chemikalien geschädigte Vegetationsdecke in Kiel-Gaarden
Durch Chemikalien geschädigte Vegetationsdecke in Kiel-Gaarden
Auch rund sechs Wochen nach einer unsachgemäßen Graffiti-Beseitigung ist die Vegetationsdecke durch die heruntergelaufenen Chemikalien geschädigt. Mittig ist deutlich eine ehemalige Fließspur erkennbar. Der Tonklinker scheint durch die Behandlung ebenfalls stark beansprucht.

Foto-Spaziergang in zwei Straßen in Kiel-Gaarden: Streetart
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Blüte der Titanenwurz, Amorphophallus titanum, im Botanischen Garten Kiel

Amorphophallus titanum im Botanischen Garten Kiel
Amorphophallus titanum im Botanischen Garten Kiel
Quelle: WIR in Kiel
Zur Zeit blüht die Titanenwurz oder Titanwurz (Amorphophallus titanum) im Botanischen Garten Kiel. Sie wird im tropischen Victoriahaus gezeigt. Die auf Sumatra beheimatete Pflanzenart gehört zur Familie der Aronstabgewächse (Araceae). Sie bringt die größte Einzelblüte in der Pflanzenwelt hervor. Die bis 3 Meter hohe Staude sondert einen an Aas erinnenden Geruch ab und lockt damit Insekten (z.B. Aaskäfer) an, die für ihre Bestäubung sorgen. Der Botanische Garten Kiel nutzt die große Aufmerksamkeit, die diese Blüte in der Öffentlichkeit erfährt für Werbung in eigener Sache. Das ist gut – ist es doch eine Möglichkeit, Menschen an das Thema Pflanzen und Ökologie heranzuführen. So finden sich auf dem Weg durch die Gewächshäuser mehrere Informationstafeln, die verschiedene Aspekte der Pflanze und ihrer Kultur darstellen. Blüte der Titanenwurz, Amorphophallus titanum, im Botanischen Garten Kiel weiterlesen

Baustoffablagerung und Bodenverdichtung mögen Bäume gar nicht

Hasseldieksdammer Weg in Kiel (Nähe Prüner Schlag)
Baumschäden durch Tiefbauarbeiten im Hasseldieksdammer Weg in Kiel (Nähe Prüner Schlag)
Aktuell bei den Straßenbauarbeiten in der Preetzer Straße in Kiel wurden und werden durch Baustoffablagerung und Bodenverdichtung starke Schäden am Baumbestand verursacht. Leider kein Einzelfall. Auf dieser Website wurde schon mehrfach darüber berichtet, wie Bäume durch Tiefbau etwas schneller in den Tod befördert werden. Vieburger Gehölz (2011), Hasseldieksdamm (2015), Düsternbrook (2016) sind nur drei Beispiele für ein System aus Unwissenheit, Profit- und Desinteresse.
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Anti-Umweltpädagogik: Giftpflanzen in Schwentinental

Schild erweckt falschen Eindruck: Nicht jede giftige Pflanze ist ein Kontaktgift. Wildpark Schwentinental.
Schild erweckt falschen Eindruck: Nicht jede giftige Pflanze ist ein Kontaktgift. Wildpark Schwentinental.
Im Wildpark Schwentinental findet sich ein etwas seltsam anmutendes Beet, das mit Mauer und Draht abgeschirmt ist. Zwei Hinweisschilder warnen vor den dort angepflanzten Giftpflanzen. Zu finden sind dort: Schnee-Marbel, Weiße Hainsimse (Luzula nivea); Storchschnabel-Sorte (Geranium spec.) und Wurmfarn (Dryopteris filix-mas). Es stimmt: Alle diese Pflanzen sind mehr oder weniger giftig für den Menschen und einige Tierarten. Leider werden in dem Beet keine Hinweise gegeben zu den dort gepflanzten Arten und zur Art der Giftigkeit. Auch erweckt das Schild den Eindruck als wenn es sich um Kontaktgifte handeln könnte, was aber nicht der Fall ist. Jedenfalls werden die Arten als besonders gefährlich dargestellt.
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